Corona /Covid-19: Die Nachteile des Astra-Zeneca-Impfstoffes – auf den Punkt gebracht + Grundlagen Vektorimpfstoffe und der Unterschiede zu mRNA-Impfstoffen

Diese Ausführungen dienen der Aufklärung über die aktuelle Fakten, wie sie in der Presse dargestellt wurden. Zudem werden die medizinischen Grundlagen erläutert, damit der Leser sich selbst ein Bild machen kann. Die Entscheidung, sich impfen zu lassen und mit welchem Impfstoff, sollte am besten mit dem Hausarzt des Vertrauens erläutert werden. Denn nur er kennt das individuelle gesamte Gesundheits-/Krankheitsbild, das in diese Beratung unbedingt mit einfließen sollte.

Zuerst wurde er nur für die unter 65 Jährigen verwendet, dann wurde er gar aus dem Verkehr genommen und nun sollen sich nur noch Ältere über 60 mit ihm impfen lassen, weil es – vor allem bei Frauen zwischen 20 und 50 Jahren – zu letalen Sinusvenen-Thrombosen im Verbindung mit Gerinnungs-Störungen der Blutplättchen gekommen war.(DIC – dissiminierte intravasale Gerinnung). Die Rede ist von dem Vektorimpfstoff ,,Vakzevria“ von Astra-Zeneca.

Manche jungen Menschen (ja, auch viele Ärzte) wurden bereits mit ihm geimpft. Was von Anfang an auffiel, waren die doch sehr unangenehmen Nebenwirkungen, gleich einem grippalem Infekt, die für etwa ein bis zwei Tage mit meist heftigem Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen, nach der Impfung auftraten. Kaum einer, vor allem der jüngeren Menschen, der sich mit diesem Impfstoff impfen ließen, kam darum herum. Lediglich bei den älteren Impflingen war eine solche Reaktion seltener, wohl auch, weil das Immunsystem mit dem Alter nachläßt und nicht mehr so heftig auf potentielle Erreger reagiert. Aber ist ein Impfstoff, der die meisten, die geimpft werden, für 1-3 Tage so krank macht, dass viele Geimpften sogar krankgeschieben werden müssen, wünschenswert?

Nicht zu sprechen von den wenn auch sehr seltenen tödlichen Thrombosen, die im potentiellen Zusammenhang mit dem Impfungen stehen – oder gar die Auslösung von Krebs, da die DNA des S-Proteins des Covid-19 direkt neben dem zelleigenem Genom zum Liegen kommt und dort mit der gleichen, körpereigenen Maschinerie wie dieses im RNA umgewandelt wird. Ist es nicht möglich, dass es da auch einmal zum Austausch zwischen ihnen kommt und sich die körpereigene Gensequenz ändern kann, was wiederum zu Schäden mit Funktionseinschränkungen, Zelluntergang oder gar unkontrollierter Teilung führen kann?

Zeit, der Sache einmal wirklich auf den Grund zu gehen und hinter die Fassaden der lapidaren Einschätzungen, besetehend aus weigen Sätzen zur Erklärung, zu blicken! Denn nur so kann man wirklich selbst einschätzen, wie groß die Nachteile, sich mit dem Astra- Impfstoff impfen zu lassen, wirklich sind. Denn sogar wir Ärzte sind in letzter Zeit doch leicht verunsichert, da sich die Fachwelt und Politik häufig relativ uneinig und widersprüchlich zeigen, was die Beurteilung des Astra Zeneca-Impfstoffes zur Verhinderung des Ausbruchs einer Covid-19-Infektion angeht…

Zugelassene Impfstoffe in Deutschland gegen COVID-19

M-RNA-Impfstoffe:

Tozinameran (Comirnaty®, BNT162b2) von Biontech und Pfizer 

•»Covid-19 Vaccine Moderna« vom gleichnamigen US-Unternehmen, Zweitimpfung im Abstand von 6 Wochen

Vektorbasierte Impfstoffe:

Vaxzevria (vormals ChAdOx1, AZD1222 oder »Covid-19 Vaccine Astra-Zeneca«) vom britisch-schwedischen Unternehmen Astra-Zeneca. Vektor: Schimpansen-Adeno-Virus • Bei Personen unter 60 Jahren soll anstelle der zweiten Astra-Zeneca-Impfstoffdosis eine Dosis eines mRNA-Impfstoffs zwölf Wochen nach der Erstimpfung verabreicht werden. Dieser Abstand entspricht dem eigentlich vorgesehen Impfschema von zwölf Wochen bei zwei Dosen Vaxzevria.

• »Covid-19 Vaccine Janssen« von der Pharmasparte von US-Konzern Johnson & Johnson. Vorteil: Nur eine Impfung Letzterer soll ab Mitte April in Deutschland ausgeliefert werden. Vektor: humane Adenovirus 26 Kanada und den USA wird bereits mit Ad26.COV2.S geimpft. Vektor: humaner Adenovirus

•Zulassung geplant: Russischer Impfstoff Sputnik V

Wirksamkeit der verschiedenen Impfstoffe

(Laut der Europäischen Arzneimittelagentur Ema)

•Astra Zeneca (Vaxzevria) : Wirksamkeit von 60 Prozent [ema.europa.eu]. Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass die Wirksamkeit etwa 70 Prozent beträgt. Diese Werte sind erst einmal deutlich niedriger,

Biontech/Pfizer: 95 Prozent

Moderna: 94 Prozent

Allerdings ist der Begriff Wirksamkeit in diesem Zusammenhang leicht falsch zu verstehen. Er beschreibt nämlich nicht, bei wie vielen Menschen eine Impfung wirkt. Bei Impfstoffen bezieht sich Wirksamkeit immer auf die symptomatisch Infizierten, nicht auf die Geimpften. Es geht also darum, wie viele Erkrankungen weniger zu erwarten sind.

 Was ist genau mit der ,, Wirksamkeit“ eines Impfstoffes gemeint?

Beispiel: Bildung von drei Gruppen mit je 1.000 Probanden

Gruppe A ( Kontrollgruppe): 100 Personen zeigen Symptome von Covid-19 (es können aber mehr erkrankt sein)

Gruppe B (Biontech/Pfizer):  fünf Personen erkranken, der Impfstoff hat also 95 Erkrankungen verhindert (Wirksamkeit 95 Prozent). 

Gruppe C (Astra Zeneca): 30  Teilnehmern werden krank, die Wirksamkeit beträgt 70 Prozent.

Zusammenfassung der Nachteile des Astra-Zeneca-Impfstoffes

  1. Relativ starke Immunantwort nach der Impfung bei den meisten Geimpften. In sehr vielen Fällen Fieber, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Mattigkeit für 2-4 Tage. Es wird also eine Infektion hervorgerufen die den Körper schwächen kann und möglicherweise weitere Erkrankungen mit sich ziehen kann.

2. Häufig Ausfall bei der Arbeit für 1-2 Tage.

3. Nur in sehr seltenen Fällen Sinusventhrombose (bis heute 71 Fälle bekannt) oder Fälle dissiminierter intravasaler Gerinnung (DIC) (bis heute 6 Fälle bekannt), eine Gerninnungsstörung, die mit den Blutplättchen zusammenhängt.

4. Je nach Literatur geringere Wirksamkeit (Schwankung etwa zwischen 60 und 80%, keine genaue Information bei Mutationen des Covid-19). Bei m-RNA-Impfstoffen > 90%.

5. Penetriert den Zellkern, d.h. die Viren-DNA befindet sich in unmittelbarer Nähe zum zelleigenen Genom. Interaktionen sind möglich, theoretisch können Zellschäden, Fehlfunktionen und Tumoren resultieren. Allerdings sind die Spontanmutationen wesentlich höher. Aber: Laut offiziellen Daten kommt es jedoch auch durch Vakzervria zu 100% Verhinderung eines letalen Verlaufes einer COVID-Infektion.


Mögliche Ursachen für die gefährlichen Nebenwirkungen von Vektorimpfstoffen

Evtl. kommt es zu Schäden durch die Spike – DNA im Zellkern oder auch durch das Adeno-Virus, das als Vektor (Transporter) dient, um die körperfremde Viren-DNA in die menschliche Zelle bis in den Zellkern zu bringen.


,,Die Tatsache, dass beide Impfstoffe (Johnson/Johnson und Astra Zeneca) auf dem gleichen Prinzip beruhen und die gleichen Probleme verursachen, spricht meines Erachtens eher dafür, dass der Vektor selbst (die Adenovirushülle)  die Ursache ist“, sagte Johannes Oldenburg vom Universitätsklinikum Bonn gegenüber der dpa. Allerdings sei das zum gegenwärtigen Zeitpunkt spekulativ.


Aktuelle Empfehlung

Gemischtes Impfschema für die unter 60 Jährigen, die bereits die erst Impfung mit Vakzevria erhalten haben. Ansonsten Impfung  nur für über 60 Jährige empfohlen, da die schweren Nebenwirkungen hauptsächlich bei unter 55 jährigen Frauen auftraten.

»Tierexperimentelle Daten zeigen, dass die Immunreaktion nach einer heterologen (gemischten) zweiten. Impfung gleich ausfällt. Man muss allerdings noch wissenschaftlich klären, wie gut der Schutz dann beim Menschen ist.

Über das Risiko bei zweimaliger Impfung mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff kann man derzeit nur spekulieren. Der nahe liegende Ausweg ist aus meiner Sicht, es gar nicht zu probieren, sondern zur Sicherheit eben als Alternative einen RNA-Impfstoff zu geben.« (Zitat aus Interview von STIKO-Vorsitzende Professor Dr. Thomas Mertens mit dem »Spiegel«)

Grundlagen für das Verständnis der Unterschiede zwischen Vektor- und mRNA-Impfstoffen

Allgemein: So funktioniert das Immunsystem

Ein Krankheitserreger gelangt in den Organismus.

Die  Fresszellen bauen den eingedrungenen Krankheitserreger ab und präsentiert  ihn bzw. ein Bruchstück davon,

das Antigen, dem Immunsystem.

Hatte dieses bereits Kontakt mit dem Erreger, wird das Antigen von der spezifischen T-Helferzelle erkannt, welche sofort weitere Immunzellen aktiviert, wie z.B. die lkl

Die B-Zellen bilden spezifische Antikörper, welche an die Antigene binden können.

Es kommt zur Bildung sogenannter Antigen-Antikörper-Komplexe.

Die Fresszellen bauen auch den Antigen-Antikörperkomplex ab.

Es kommt zur Ausbildung von T-und B-Gedächtniszellen, welche bei erneutem Kontakt sofort das Antigen erkennen

und weitere Immunzellen  aktivieren.

Die T-Killerzelle zerstört die infizierte Körperzelle.

Tot- , Lebend- und Vektor-Impfstoffe

Wie funktionieren Impfstoffe?

Alle Impfstoffen ist gemeinsam, dass sie dem menschlichen Organismus im besten Falle bereits vor dem Kontakt mit dem eigentlichen, krankmachenden Erreger eine nicht-krankmachende Variante des sogenannten Antigens präsentieren, damit sich das Immunsystem mit ihm auseinandersetzen und spezifische T-Zellen und Antikörper vorbereiten kann.

Kommt es dann zu einem Kontakt mit dem krankmachenden Erreger, bilden sich Antigen-Antikörper-Komplexe und er wird abgetötet. Eine Infektion kann abgewendet werden.

Dieses Antigen ist eine meist aus Eiweißen bestehender Bestandteil auf der Zelloberfläche von Bakterien, Pilzen und Viren. Beim SARS-CoV-2 ist es das sogenannte S(pike)-Protein.

Was ist der Unterschied zwischen Tot- und Lebendimpfstoffen?

Totimpfstoffe: enthalten nur Bestandteile oder ganze abgetötete Krankheitserreger, die sich nicht mehr vermehren können und vom Körper als fremd erkannt werden. Sie regen das körpereigene Abwehrsystem zur Antikörperbildung an, ohne das die jeweilige Krankheit ausbricht.

Zu den Totimpfstoffen gehören Impfstoffe gegen Diphterie, Hepatitis B, Keuchhusten, Kinderlähmung und Tetanus.

Lebendimpfstoffe: enthalten lebende, vermehrungsfähige Krankheitserreger, die aber so abgeschwächt wurden, dass sie die Erkrankung selbst nicht oder nur sehr leicht ausbricht, z.B. Impfstoffe gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken.

Genbasierte Impfstoffe (m-RNA und Vektorimpfstoffe)

Bei ihnen bekommt der Organismus nicht den Erreger bzw. das Antigen präsentiert, der Impfstoff liefert nur den genetischen Bauplan (m-RNA oder DNA)  für die Herstellung der Antigene. Die Gewinnung von Antigenen wird quasi aus dem Labor in den menschlichen Körper verlagert.

Denn die Körperzellen selbst bauen anhand dieser Anleitung das fremde Antigen (z.B. ein Bakterienprotein) zusammen, das dann in den Körper abgegeben wird und dort eine Immunantwort in Gang setzen soll. 

Hierzu zählen Vektorimpfstoffe, bei denen ein vorher unschädlich gemachter Virus als Vektor (Transporter in die Zelle) dient.

Unterschiede verschiedener aktueller genbasierter Impfstoffe:

mRNA- Impfstoffe

Präparate von Biontech/Pfizer und Moderna enthalten die genetische Information in Form von m-RNA, die im Zellplasma in ein Protein übersetzt wird. In den Zellkern, wo unser eigenes Genom lagert, gelangt die m-RNA nicht (so ist auch eine Interaktion mit dem körpereigenen Genom relativ unwahrscheinlich).

Das menschliche Abwehrsystem kann sich dadurch bereits mit ihm auseinandersetzen und Vorkehrungen treffen, bevor er mit den ,,echten“, gefährlichen Erregern in Berührung kommt und ist dann gegen einen Angriff gewappnet.

Vektorimpfstoffe

wie Vaxzevria (Astra Zeneca),  Johnson/Johnson Janssen und Sputnik V sind DNA-Impfstoffe und enthalten den Bauplan des Antigens (dem sogenannten Spike-Protein des Covid 19 Virus) in Form von DNA, welche in den Zellkern gelangen muss, um dort mit der körpereigenen Übersetzungsmaschinerie im RNA umgeschrieben zu werden. Denn nur dann kann das Spike-Protein nachgebaut und dem Immunsystem präsentiert werden. Für den Transport wird ein Transporteur benötigt, weshalb man die DNA in eine Virushülle gibt.

Das Problem der sogenannten heterologen  Rekombination

DNA, die im Zellkern außerhalb der körpereigenen Chromosomen vorliegt, kann zufällig in diese eingebaut werden! Das kann oft repariert werden, aber auch zu Veränderungen führen, die zu Funktionseinbußen oder Tumoren führen können. Dies ist allerdings sehr selten. Zudem sind spontan auftretende Mutationen wesentlich häufiger.

Was Vakzevria so einzigartig macht

Der Astra-Zeneca-Impfstoff ist, abgesehen von wenigen Ausnahmen (Ebola-, Dengue-Impfstoffe) der erste Impfstoff auf der Basis von der Adenotechnologie.

Der einzige Impfstoff, der auch DNA enthält, ist ein Pockenimpfstoff, der aber die Maschinerie zum Umschreiben selbst mitbringt und im Zellplasma bleibt, also nicht in den Zellkern  vordringt.

Lediglich Windpocken enthalten auch DNA. Hier kommt aber ein natürlicher Abwehrmechanismus zum Tragen,der die Integration des Virus-Genoms in Wirts-DNA-verhindert.

(Lit.:  Prof. Christian Münz, Immunbiologe Universität Zürich, Prof. Stef-Kochanek, Uniklinik Ulm)

Soll man sich nun weiter mit Astra Zeneca- Impfstoff Vakzevria impfen lassen oder nicht?

Trotz aller Unsicherheiten darf man nicht vergessen, dass die Gefährdung durch eine Covid-19 Infektion gerade für ältere Menschen nicht von der Hand zu weisen ist.

Da die schweren Nebenwikungen zum größten Teil Frauen zwischen 20 und 50 Jahre und dazu noch zu einem verschwindend geringen Teil betreffen (Millionen wurden bereits mit dem Impfstoff geimpft, die Meldungen der tödlichen Komplikationen erfolgte bei unter 100 davon ), ist es eher unwahrscheinlich, bei einem Alter von über 60 Jahren davon betroffen zu sein. Auch sind die beobachteten leichteren Nebenwirkungen bei über 60 jährigen wesentlich schwächer als bei jüngeren Impflingen ausgeprägt und damit gut tolerabel. Die Anzahl der Veränderungen des Erbgutes durch Vekortimpfstoffe dürfte ebenfalls weit unter dem Prozentsatz von Spontanmutationen, die normalereise auftreten, liegen.

Insofern kann man den Impfstoff, wie er aktuell empfohlen wird, ohne schlechtes Gewissen an über 60 Jährige verimpfen. Auf der anderen Seite muss man aber objektiv eingestehen, dass der Impfschutz der mRNA Impfstoffe laut Studien einfach besser ist. Wenn also irgendwann genügend Impfstoffe vorhanden ein sollte, wäre es meiner Meinung nach klug, wenn die Entscheidungsträger der STIIKO (ständigen Impfkommision) die Impfempfehlungen noch einmal neu überdenken würden und die dann aktuelle Erkenntnisse, die auch den hier geschilderten momentanen widersprechen könnten, miteinfließen lassen würden.