Anti Aging-Medizin: Ewiges Leben ist bereits möglich!

Der Wunsch nach ewigem Leben ist so alt wie die Menschheit selbst. Dabei sind andere Lebewesen unserer Spezies schon weit voraus. Denn tatsächlich gibt es auf der Erde bereits sehr langes und sogar ewiges Leben … Wenn es uns gelänge, die Grundlagen dieser Lebensformen zu verstehen, könnten wir vielleicht auch für unser eigenes Leben wertvolle Schlüsse ziehen …

Die Lebensform, die ewig leben kann

Seine Beschreibung liest sich wie ein Rätsel! Und das ist es auch, denn ist es tatsächlich recht schlau und scheint auf die Gesetze der Biologie einfach zu pfeifen!

Es ist ein Lebewesen. Aber eigentlich auch nicht. Denn …

Es hat kein Gehirn und kann doch denken.

Es hat keine Füße und kann doch gehen.

Es hat keinen Mund und kann doch essen.

Es hat einen Charakter aber niemand weiß, wieso.

Es ist keine Pflanze, aber auch kein Tier.

Definition Tier :

  • mit Sinnes- und Atmungsorganen ausgestattet 
  • sich von anderen tierischen oder pflanzlichen Organismen ernährend 
  • in der Regel frei bewegliches Lebewesen 
  • nicht mit der Fähigkeit zu logischem Denken und zum Sprechen befähigt (dieser Punkt wird sowieso angezweifelt, da Tiere schon in mehreren Experimenten ihr logisches Denkvermögen unter Beweis gesetzt haben ,,,)

Während im Berliner Zoo süße Pandababys für Begeisterung sorgen, ist ER im Zoologischen Garten von Paris die neueste Attraktion. Der „Blob“ wird das seltsame Wesen genannt, Wissenschaftler sprechen von ,,Physarum polycephalum“ oder „vielköpfigem Schleim“.. Allerdings wurde es  dann in den 90er Jahren  in die Gruppe der Myxogastria oder Echten Schleimpilze einsortiert, unter Untergruppe der Einzeller-Familie Amoebozoa…

Ende letzten Jahres konnten sich Besucher im Zoo im Park Bois de Vincennes zum ersten Mal selbst einen Eindruck von dem mysteriösen Wesen verschaffen, das über erstaunliche Fähigkeiten verfügt …

Aber wie muss man sich dieses ,,Ding“ nun vorstellen? Komischerweise tatsächlich ähnlich wie außerirdische Lebensformen, die fiktiv bereits ,,Raumschiff Enterprise“ in den Star Trek Filmen  befallen haben … Übrigens kommt auch sein Name von dem Science-Fiction Horrorfilm „Blob – Schrecken ohne Namen“ aus dem Jahr 1958. Auch in diesem Film befällt ein außerirdisches Wesen die Erde und verschlingt Menschen. Wobei unser Blob doch ziemlich harmlos ist!

Er ähnelt optisch einer homogenen meist gelben, aber auch grünlichen oder rosa bis roten glibberigen Masse, hat weder Augen, Gliedmaßen noch einen Magen. Die Bewegungen, die er ausführt, sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen, er kommt aber pro Stunde etwa einen Zentimeter voran. Dabei bewegt es sich mit fingerartigen Ausstülpungen vorwärts. Er ernährt sich von Pilzsporen, Bakterien, aber seine Lieblingsspeise sind, wie man im Labor herausfand … ja, tatsächlich –  Haferflocken! Er besteht aus einer einzigen Zelle, die aber verschiedene Zellkerne aufweist. Er kann seine DNA reproduzieren und sich teilen. Innerhalb eines Tages kann er sich unter Idealbedingungen sogar verdoppeln. Im Labor konnte zehn Meter lange Exemplare gezüchtet werden! In der Natur findet man ihn im Wald – da spaziert er auf verrottendem Laub und Baumstümpfe in feuchter, kühler Umgebung herum.

Kein Wunder, dass dieses Lebewesen, das bereits  seit Millionen Jahren existiert, auch Wissenschaftler begeistert.  Denn er hat ein Gedächtnis, kann sein Verhalten anpassen, Probleme lösen und  sich in einem Labyrinth bewegen – und das vorzugsweise auf seine geliebten Haferflocken zu!  Dabei hat eine 2016 veröffentliche Studie gezeigt, dass Blobs zudem aus Erfahrung lernen und ihr Verhalten ändern können, wenn beispielsweise ein Hindernis den gewohnten Weg versperrt. Man kann ihn entzweischneiden und beide Teile leben weiter … Und Blobs verhalten sich auch nicht alle gleich sondern scheinen tatsächlich verschiedene Charaktere auszubilden. Denn während manche lieber relaxt in der Ecke hängen, sind andere eher munter und erkunden ihr Terrain …

 Die Blob-Expertin Audrey Dussutour vom französischen Forschungsinstitut CNRS hat noch weitere Eigenschaften des Sonderlinges beschrieben. So würde er sogar einige Mikrowellenminuten überleben, weil er sich unter ungünstigen Bedingungen einfach in eine Art Ruhezustand versetzt. Bei Kontakt mit Wasser wacht er wieder auf und führt sein bedächtiges Leben fort und fort und fort … Und wenn er nicht gefressen wird, was leider auch, zum Beispiel durch Schnecken, passiert, dann lebt er noch heute!

Vielleicht lacht er sich auch immer noch irgendwo im Nirgendwo ins Fäustchen, sorry in seine Schleim-Ausstülpungen, wenn wir Menschen längst ausgerottet sind, weil wir nicht verstanden haben, was wir wirklich wichtig ist!

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