Innere Medizin: Leaky Gut – Wenn der Darm die Schranken öffnet …

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Der Darm – Sitz von Kummer und Harm – oder Freude am Heute?

Fühlen Sie sich auch manchmal schlapp, kraftlos und irgendwie scheinen die Energiespeicher nie ganz gefüllt? Kennen Sie das Gefühl, dass es einfach nicht so richtig rund läuft, wie ein Computer, der ewig zum Laden braucht und dann immer wieder stockt? Hinzu kommen vielleicht unspezifische Verdauungsbeschwerden, Blähungen, ein Grummeln im Bauch, Durchfall oder auch Verstopfung?

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Rücktritt aus dem Vorstand der NATUM – Ein engagiertes Paar nimmt seinen Hut Ein Interview gibt Einsicht in die Hintergründe …

Die beiden  Vorstandsmitglieder Agnes und Steffen Wagner hatten in ihrer Amtsperiode  eine frische Brise durch die NATUM wehen lassen. Gerade hatte man das Gefühl gehabt, dass es rund für die NATUM laufen würde. Erst im letzten Jahr hatte man den renommierten Onkologen Dr. Steffen Wagner als  ersten Vorsitzenden gewinnen können.  Wagner war bereits Mitglied der Leitlinien-Konferenz der DGGG  und schon länger im Vorstand der NATUM, was zur Ergänzung der Kurse um aktuelle onkologische Inhalte geführt hatte und bereits eine Studie unter NATUM-Flagge durchgeführt. Auch seine Frau, die sich vor allem mit der Überprüfung aktuellen Therapien zur Jungerhaltung des Organismus  beschäftigt, hatte sich bald schon mit vielen aktuellen Veröffentlichungen und aktuellen Vorträgen als Glücksfall erwiesen.

So fielen dem guten Beobachter neue Kursinhalte mit gefüllten Sälen, Erweiterungspläne, die Bildung eines  ,,junges Forums“, aktuelle Veröffentlichungen in den wichtigsten Fachzeitschriften, ein neuer, verbesserter Internetauftritt und mehr Mitgliedernähe auf und ließen Außenstehende nicht daran denken, dass die engagierte und mit Elan arbeitende Vorstandsriege auf eine Krise zusteuern würde.

Denn am 04.07.2020 legten, für viele völlig überraschend,  der erste Vorsitzende und die Schriftführerin ihre Posten im Vorstand der aufstrebenden naturheikundlichen Vereinigung ,,NATUM“ bei er letzten offiziellen Mitgliederversammlung nieder…

Dr. Steffen Wagner, Frauenarzt und Onkologe in Saarbrücken sowie erster Vorsitzender der Saarländischen Krebsgesellschaft und seine Ehefrau, Dr. med. Agnes Wagner, aus den Medien als ganzheitlich denkende und aktuelle Medizintheorien überprüfende ,,Dr. Nessy“  bekannte Frauenärztin und Internistin, ließen bei der Mitgliederversammlung  in Leipzig ihr Rücktrittstatut verlesen (s.u.)  Über die Neubelegung der Vorstandsposten ist noch nichts bekannt, aktuell wird der Vorstand von dem verbliebenen  2. Vorsitzenden und dem wissenschaftlichen Beirat kommissarisch geleitet. Doch was war geschehen? Hinweise ergeben sich im Abschiedsschreiben sowie in einem Interview, dem sich Frau Dr. Wagner stellte …

 

Anbei das zur Verlesung gebracht Abschiedsschreiben an die Mitglieder

Liebe Freunde, Liebe NATUM- Mitglieder,

aus persönlichen Gründen treten wir, Dr. Steffen Wagner vom Posten des 1. Vorsitzenden und Dr. Agnes Wagner vom Posten der Schriftführerin zurück.

Wir durften die in den letzten Jahren die Arbeit der NATUM mitgestalten und bedanken uns bei Ihnen herzlich für Ihre vielen positiven Rückmeldungen und Anregungen und die inspirierenden persönlichen Kontakten, die in dieser Zeit entstanden sind.

Uns war es wichtig, dass wir stets auch einen Blick ,,über den Tellerrand“ gewagt zu haben und wir Ihnen, unseren Mitgliedern und Freunden, neue Wege aufzeigen konnten, wie Schulmedizin und Komplementärmedizin zum Wohle unserer Patienten ganzheitlich ineinandergreifen können und wie man sie am besten in den Praxisalltag integrieren kann.

Dabei war es uns ein Anliegen, dass wir stets transparent, ohne kommerzielle Beeinflussung gearbeitet und uns laufend an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert haben.
Die NATUM zu verjüngen und ihr zu einem modernen, offenes Wesen unter Berücksichtigung von Bewährtem zu verhelfen, war unser Wunschtraum gewesen.

Wir würden uns freuen, wenn sich unter Ihnen Menschen finden würden, die in Arbeit mit der NATUM das gleiche Herzblut stecken würden, wie wir beide es getan haben und dieses Ziel weiter verfolgen würden.

Es wäre schön für uns zu wissen, dass auch gerade jüngere Mitglieder zukünftig gehört und in die Planung der Aktivitäten mit einbezogen würden.
Wir wünschen Ihnen und dem künftigen Vorstand alles Gute und werden weiterhin die Ziele der NATUM nach Möglichkeit unterstützen.

Saarbrücken, den 02.07.2020
Dr. Nessy Wagner
Dr. Steffen Wagner

Interview mit Frau Dr. Wagner

Redaktion: Guten Tag Frau Wagner. Der  Rücktritt von Ihnen und Ihrem Mann kam in der Naturheilkunde-Szene für alle überraschend. Wieso haben Sie sich zu diesem Schritt entschlossen?

Wagner: Uns war immer daran gelegen, die positiven Eigenschaften der NATUM zu bewahren und den Leistungen der Vergangenheit Respekt zu zollen. Allerdings schien es, nachdem wir uns einen Überblick über die bestehenden Strukturen verschafft hatten,  an der Zeit, einige alte Zöpfe abzuschneiden.

Redaktion: Was waren das für ,,alte Zöpfe“?

Wagner:  Für eine Organisation ist es wichtig, sich stets an objektivierbare Fakten und am aktuellen Fortschritt zu orientieren.  Das bedeutet auch,  sich flexibel auf Veränderungen einzustellen und Inhalte und Ziele daran anzupassen.

Redaktion: Und das war in der NATUM nicht gegeben?

Wagner: Die NATUM lief über 20 Jahre unter immer fast gleicher Führung, die sicherlich die NATUM auf einen guten Weg gebracht hat. Dabei bilden sich natürlicherweise eingespielte Strukturen, die nur schwer aufzuweichen sind.

Redaktion: Wie war die Situation, als sie der NATUM beitraten?

Wagner: Im Wesentlichen wurden alle relevanten Entscheidungen vom ersten Vorsitzenden getroffen, dazu gab es einen Beirat, eine Schriftführerin und eine Verwaltungskraft.  Als die Schriftführerin ging, wurde mein Mann (Anmerkung der Redaktion: Dr. Steffen Wagner) als Schriftführer eingesetzt, später als erster Vorsitzender. Der Postern der Schriftführerin im Vorstand wurde von mir besetzt. Dabei darf man nicht vergessen, dass wir beide von dieser Führung genau deshalb in den Vorstand geholt und herzlich eingeladen worden waren, um die NATUM mit neuen Ideen weiter nach vorne zu bringen und der aktuellen Mitgliederschaft anzupassen.

Redaktion: Was wird nun, nachdem Sie weg sind, aus der NATUM werden?

Wagner: In der Zeit, in der wir in der NATUM tätig waren, haben wir bereits einiges Neue umgesetzt. Es wäre schön, wenn sich Menschen finden würde, denen es genauso wichtig ist, wie uns, dass ganzheitliche Therapien im Praxis- und Klinikalltag noch  selbstverständlicher angewendet werden, aber auch dass diese Therapien ständig objektiviert werden, sodass sie auch schulmedizinschen Anforderungen Stand halten können.

Redaktion: Welchen Ratschläge möchten Sie der NATUM mit auf den Weg geben?

Wagner: Die NATUM wird auf lange Sicht nur bestehen können, wenn bereits vorhandene Erfahrungen und medizinisches ganzheitliches Wissen fortwährend und firmenunabhängig an den aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst werden. Die Mitgliedern müssen sich darauf verlassen könne, dass ihnen bei den Fortbildungsveranstaltungen optimale ganzheitliche Behandlungsstrategien für ihren Behandlungsalltag an die Hand gegeben werden.

Redaktion: Danke für das Gespräch!

Corona-Update: Schutz-Masken – aktuelle Fakten, Studien, Insider-Wissen

Immer öfter werde ich gefragt, ob ich Schutz-Masken tragen generell empfehlen würde. Unten habe ich Euch die wissenswerten Fakten und den Forschungsstand, teilweise mit Original-Arbeiten zusammengestellt und die offiziellen Meinungen  durch meine eigene Einschätzungen  ergänzt.

Zunächst möchte ich Euch dazu schreiben, was der bevorzugt zitierte Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité dazu zu sagen hat.

Ansteckungs-Schutz durch Masken laut Virologe vor allem dann,  wenn sie der Infizierte trägt!

Christian Drosten rät zu dem Tragen von Schutzmasken in der Öffentlichkeit. Allerdings schützte man seiner Meinung nach dadurch vor allem die anderen und weniger sich selbst. Dies ist auch wichtig für den Fall, dass man selbst infiziert ist, aber dies (noch) nicht weiß, dennoch bereits ansteckend ist.

Vor Ansteckung schützt die Maske seiner Meinung nach nicht! Die Begründung ist folgende: Der Husten eines Corona-Patienten wird in einiger Entfernung zu einem feinen Aerosol, welches dann von dem Gegenüber, der sich mit einer Maske vor diesem Aerosol eigentlich schützen möchte, seitlich in die Maske eingesogen würde.  Je näher die Maske an der Viren-Quelle sei, desto besser. Deswegen sollte die Maske möglichst nah an der Quelle (also dem Infizierten) sein und nicht am Empfänger.  Damit die Ansteckung verhindert wird,  soll ein Mundschutz allerdings eng anliegend getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden, wie das RKI meldet.

Hilft der Mund-Schutz vor Ansteckung?

Nun muss man als mündiger Bürger bedenken, dass Masken immer noch ein knappes Gut sind. Insbesondere FFP3 Masken, die als einzige offiziell einen ausreichenden Schutz vor Viren bieten könnten, sind kaum zu bekommen. Mit einer Empfehlung dafür würde also die Unmut der Bevölkerung geschürt werden! Die Masken, die an medizinisches Personal in Praxen verteilt werden, das sich damit vor Ansteckung schützen soll, sind übrigens meist  auch ,,nur“ FFP2, zumindest, was ich aus eigener Erfahrung sagen kann!

Der Frettchen-Versuch aus Süd-Korea

In den Käfig der gesunden Tiere wurde die Umgebungsluft der infizierten Tiere eingeleitet. Symptome entwickelten sich in diesem Fall bei den gesunden Frettchen nicht. Es wurde vier Tage lang Virus-RNS, also virale Erbsubstanz, in der Nasenschleimhaut und dem Kot der gesunden Frettchen nachgewiesen, bei einem Tier fanden sich Antikörper gegen Sars-CoV-2.

Folgerung: Die Frettchen wiesen zwar keine Symptome auf, allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich das Virus  doch durch die Luft übertragen lässt!

Forschergruppe um den NAS-Infektiologe Harvey Fineberg und seine Kollegen:

Fineberg schreibt in einem Brief, dass die aktuelle Forschung – obwohl sie derzeit nur begrenzte Aussagen erlaube – die Möglichkeit stütze, „dass Sars-CoV-2 direkt durch Aerosole verbreitete werden könnte, die beim Ausatmen infizierter Personen entstehen“.

Was also tun?

  1. Offiziell schützen vor Viren nur FFP3 Masken, die idealerweise eine Volldichtlippe haben (rundum ein aufliegender Schutz, damit keine Luft durchkommt).
  2. FFP2 Masken sind dafür nicht zugelassen, werden aber dafür auch verwendet. Der Hase auf dem Titel trägt übrigens eine FFP2 Maske, die so natürlich nicht abschließt!

Gute Selbstgenähte Mundtücher (z.B. mit Vlies-Einlage) und ähnliches können, wenn man Studien mit chirurgischen Mundschutzen (siehe Literatur) vielleicht vor eine Ausbreitung des Virus, wenn man selbst infiziert sein sollte, schützen. Dabei geht es nicht nur um Corona-Viren, den auch andere Infektionen können, in Verbindung mit dem SARS-CoV2 potentiell gefährlich sein, insbesondere bei älteren oder immungeschwächten Menschen. Ob sie den Träger selbst, zumindest zum Teil, vor Ansteckung schützen können, wird seitens der Forscher eher verneint. Allerdings gibt es hier wahrscheinlich Unterschiede, wie gut die Masken genäht sind. So gibt es solche, die aus einfachem T-Shirt-Stoff genäht sind und kompaktere Modelle, teilweise mit Vliestüchern oder Staubsaugerbeutelausschnitten, die auch seitlich ganz gut abschließen. Für den medizinischen Bereich und im Umgang mit Corona-Kranken sind sie jedoch auf keinen Fall geeignet.

Was ist FFP-Schutzklasseneinteilung?

FFP ist die englische Abkürzung für Filtering Face Piece  (Atemschutzmaske, Feinstaubmaske). Es gibt drei Schutzklassen, Je höher die Schutzstufen, umso effektiver ist der Filter. FFP3 ist also die sicherste.

FFP-Masken schützen vor partikelförmigen Schadstoffen wie Staub, Rauch und Aerosole (feinste Feuchtigkeitsnebel, wie sie beim Ausatmen frei.gesetzt werden). Sie sind nach EN 149:2001+A1:2009 europaweit normiert.

FFP1 Masken

dürfen bei Schadstoffkonzentrationen bis zum 4-fachen des Arbeitsplatzgrenzwertes (AGW) eingesetzt werden, z.B. Lebensmittelindustrie.

Schützen gegen ungiftige Partikel auf Wasser- und Ölbasis.

Die Undichtigkeit beträgt maximal 22%, mindestens 80% der Schadstoffe werden aus der Luft gefiltert.

Einsatz gegen Krankheitserreger: Wenn sie infizierte Personen tragen, kann die Gefahr für die anderen Personen, sich durch die Luft anzustecken, verringert werden (siehe Literatur unten)

FFP2 Masken

dürfen bei Schadstoffkonzentrationen bis zum 10-fachen des Arbeitsplatzgrenzwertes (AGW) eingesetzt werden, z.B. im Krankenhaus und auf dem Bau.

Sie schützen gegen gesundheitsschädliche Partikel auf Wasser- und Ölbasis, die kleiner als bei FFP1 sein können und  z.T. gegen Erreger, die durch die Luft übertragen werden.

Die Undichtigkeit beträgt maximal 8%, mindestens 94% der Schadstoffe werden aus der Luft gefiltert.

Einsatz gegen Krankheitserreger: Wenn sie infizierte Personen tragen, kann die Gefahr für die anderen Personen, sich durch die Luft anzustecken, verringert werden (siehe Literatur unten). Zusätzlich kann sich für  gesunde Personen das Risiko verringern, sich anzustecken, wenn sie die Maske tragen. Wichtig: Die Luft darf nicht durch die Seiten eingesogen werden (also relativ gut abschließen) und die Maske muss trocken sein!

FFP3 Masken

dürfen bei Schadstoffkonzentrationen bis zum 30-fachen des Arbeitsplatzgrenzwertes (AGW) eingesetzt werden.

Sie schützen gegen gesundheitsschädliche und krebserzeugende Partikel auf Wasser- und Ölbasis sowie gegen radioaktive Partikel, luftgetragene biologische Arbeitsstoffe der Risikogruppe 2+3 und Enzyme und gegen durch die Luft übertragbare Infektionserreger.

Die Undichtigkeit beträgt maximal 2%, mindestens 99% der Schadstoffe werden aus der Luft gefiltert.

Einsatz gegen Krankheitserreger: Siehe FFP2, schützen sicherer gegen Krankheitserregern aus der Luft, wie Viren, Bakterien und Pilzsporen.

Verwendetete und weiterführende Literatur (verlinkt – einfach anklicken)

Orginalliteratur Frettchenversuch

Focus-Bericht 9.4.2020: Experten raten zu Mund-Nasen-SchutzCorona-Infektion über Luft? Frettchen-Experiment in Südkorea liefert neue Erkenntnisse

Update 10.04. 2020 Mundschutzmaske für alle? So stuft Virologe Drosten diese Forderung ein

Coronavirus-Update: Masken können andere schützen (Orgina-Interview mit Christian Droaten, Virologe von der Berliner Charité vom 23.03.2020)

,,chirurgische Gesichtsmasken halten Coronaviren zurück“ , Deutsches Ärzteblatt, 6. April 2020

Corona Virus SARS CoV 2 : Vorbeugung durch Colostrum? Bonusmaterial: Selbstversuch Colostrum

Auswirkungen des Corona-Virus

Corona trifft uns nun mit aller Wucht. Die Angst steigt, seit die neuesten Statistiken veröffentlicht wurde. Die Letalität (Sterberate) bei über 60 Jährigen beträgt demnach immerhin 14 %, was sich ganz anders liest als die noch vor kurzem veröffentlichten  1-5%.  Deshalb habe ich recherchiert, was vielleicht einen Nutzen zumindest bei der Vorbeugung gegen diesen viralen Infekt haben könnte und bin dabei auf Colostrum gestoßen. Lest selbst, warum ich selbst aktuell tatsächlich 2-4 Kapseln am Tag schlucke. „Corona Virus SARS CoV 2 : Vorbeugung durch Colostrum? Bonusmaterial: Selbstversuch Colostrum“ weiterlesen

Anti-Aging Special: Herzinfarkt und Schlaganfall – sind wir selbst schuld? Was wir vorbeugend tun können und welche neuen Behandlungswege es gibt! Update häufiger Patientenfragen

In diesem Anti-Aging  Special geht es um die Frage, ob Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, die sich in Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall äußern können, aber auch deren Risikofaktoren wie Demenz, Depressionen, Hypertonus, Diabetes oder Hyperlipid­ämie, unvermeidbare Schicksalsschläge sind, oder ob wir deren Auftreten tatsächlich selbst beeinflussen können?  Was müssen wir tun, um unser Risiko zu minimieren? Macht das überhaupt Sinn, wenn man jahrelang ,,ungesund“ gelebt hat? Welche neuen Behandlungsoptionen gibt es? Dieser Artikel gibt Antworten!

Prävention ist möglich!

 

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Tatsächlich hat die Wissenschaft herausgefunden, dass gerade oben beschriebene Erkrankungen in hohem Maße von drei äußeren, beeinflussbaren Faktoren abhängen! Dabei ist eine sogenannte ,,Risikominimierung“ in jedem Alter und in fast jeder Phase der Erkrankung (noch) sinnvoll!

,,Über 80 % aller kardiovaskulären Ereignisse lassen sich durch Lebensstiländerungen verhindern!“, so Professor Dr. Roger S. Blumenthal, Johns Hopkins Medicine, Baltimore, in einer Pressemitteilung des ACC . Sogar unter antihypertensiver oder lipidsenkender Medikation solle man, laut aktuellem Stand der Wissenschaft, entsprechende Maßnahmen fördern.

,,Prävention“, also Vorbeugung, heißt  das neue Zauberwort! Denn wenn wir erst gar nicht krank werden, müssen wir auch nicht geheilt werden! Und damit ist nicht nur dem einzelnen Menschen selbst und dessen Familien gedient, sondern auch den Krankenkassen, ja der ganzen Gesellschaft! Denn wenn die Menschen gesund und glücklich sind, verursachen sie weniger Kosten und arbeiten länger und besser!
Angelehnt an den neuen ,,ACC/AHA-Leitlinie (American College of Cardiology /American Heart Association) zur Primärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen“ habe ich deshalb im Folgenden zuerst einmal die drei Faktoren hervorgehoben, die es zur Vermeidung bzw. Reduktion zu optimieren gilt (Arnett DK et al. Circulation 2019; online first 
2. Pressemitteilung des ACC vom 22.05.2019)

Die drei Faktoren, die dafür sorgen, dass das Herz-Kreislauf-System fit gehalten und ,,richtig gewartet“ wird!

1. Gesundheitsbewußtsein (innere Einstellung)-> Verhalten

Die Medizin weiß mittlerweile ganz gut, welche Abläufe im Körper dafür verantwortlich sind, dass der Körper vorschnell altert.

Wir wissen, dass die  Ernährung eine übergeordnete Rolle bei der Entwicklung der oben genannten Erkrankungen spielt! Schließlich kann ein Auto auch nur richtig fahren, wenn man Benzin mit der optimalen Zusammensetzung tankt, ansonsten geht es kaputt! Auch beim  Kuchen backen ist die richtige Zusammensetzung der Zutaten elementar! Gibt man z.B. einfach mehr Mehl dazu, wenn man mehr Kuchen backen möchte, wird er zwar größer, schmeckt er ziemlich bescheiden! Auch bei der Ernährung kommt es auf ,,die richtigen Zutaten“ an. Folgende Punkte haben sich dabei als  elementar herauskristallisiert!

 * ,,LOW CARB“ die Reduktion der einfachen Kohlenhydrate und die Aufnahmen genügender Ballaststoffe

– möglichst wenig raffinierte Kohlenhydrate, wie Zucker und Süßes, auch nicht gesüßte Getränke (außer nicht zu süßes Obst), dafür Gemüse,

– möglichst wenig Weißmehlprodukte, dafür mehr Vollkorn und andere ballaststoffreiche Nahrungsmittel, wie Gemüse (v.a. Hülsenfrüchte) und Obst sowie Nüsse!

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Dies ist sogar wichtiger als die einfache Kalorienreduktion, weil der Insulinspiegel möglichst wenig Schwankungen unterworfen sein sollte! Ein weiterer Punkt ist das sogenannte

* ,,Intervallfasten“ ,

was sich positiv auf den Körper auswirken kann, weil es den Zellen eine Pause gönnt und die Insulinspeicher sich wieder füllen können! Dabei gibt es unterschiedliche Ansätze. Im wesentlichen beruht es darauf, dem Körper lange Schonfristen ohne Mahlzeit zu gönnen, z.B. kein Essen zwischen 17 Uhr und 7 Uhr früh …

* ,,Balance food“,

d.h. ausgewogene Ernährung an sich, wobei hier auch  die ,,richigen“ Öle und Fetteausschlaggebend sind. Verwendet werden sollten ungesättigte statt gesättigter Fettsäuren, keine Transfette (als nicht gehärtet), cholesterin- und salzarmes Essen, oben beschriebene, außerdem

* ,,Enough Protein“

Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) beträgt der Eiweißbedarf jeden Tag mindestens 0,8 Gramm Eiweiß (=Protein) pro Kilogramm Körpergewicht Das sind bei 70 Kilogramm etwa 56 Gramm und bei  60 Kilogramm etwa 48 Gramm Eiweiß am Tag. Nur, wer nierenkrank ist, sollte vorsichtig sein! Dieser Wert wird meistens deutlich unterschritten! Viel Eiweiß ist in Nüssen, Rindfleisch, Fisch, Erdnüssen, Seitan, Soja,.. Hingegen enthält 1 Portion Joghurt hat nur etwa 4,8 Gramm!
* Wichtige ist,  dass auch Familie und Freunde von der Änderung des Lebenswandels erfahren, ggf. mit eingebunden werden, dann können sie sich darauf einstellen, vielleicht sogar mitmachen!

 

Was bedeutet das im Klartext?

Wir müssen uns klar machen, dass wir zu großen Teilen selbst für unsere Gesundheit verantwortlich sind und dafür endlich die Verantwortung tragen! Eigentlich wissen wir doch mittlerweile genau, was wichtig ist, sonst findet Ihr auf ,,gesundheitsmagazin-online.com“.

2.  Reduktion psychosozialer Stressoren

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Es gibt Dinge in unserem Leben, oft Ballast aus früheren Zeiten, die uns nicht (mehr) guttun, uns dauernd Streß oder/und mehr Arbeit verursachen, als sie ,,verdienen“, wie eine zu große Wohnung, die man nur ständig heizen und putzen muss, oder den Volkshochschulkurs in Ikebana, zu dem man längst nicht mehr hingeht …
Aber auch Freunde, die eigentlich keine sind oder der ganze überflüssige Tand in unseren sprichwörtlichen und echten Schubladen fallen in diese Kategorie! Also: Zeit-/Platz- und Energiefresser aus dem leben eliminieren, stattdessen klarmachen, welche Bedürfnisse man wirklich hat und sich dies Wünsche nach Möglichkeit erfüllen!

3. Verbesserung räumlicher, mobiler und finanzieller Strukturen

Bei diesem Punkt, der tatsächlich die Entwicklung  von Krankheiten  reduzieren soll,        musste ich auch erste einmal ein wenig nachdenken, bis er mir klar wurde!
Aber er stimmt, denn oft ist das Problem simpel darin begründet, dass es aufgrund ungünstiger logistischer  Gegebenheiten vieles nicht klappt! Möglichkeiten, problemlos Arztbesuche zu bewerkstelligen, hängen oft davon ab, wo man wohnt, genauso, wie der Zugang etwa zu frischen Lebensmittel ist und wer mehr Geld hat, kann sich alles wesentlich leichter beschaffen.
Nun liegt sicher nicht alles in seiner eigenen Macht. Aber vielleicht ließe sich doch einiges optimieren, wenn man sich ein wenig  damit beschäftigt!
Ein wichtiger Faktor dabei ist: Hilfe von anderen Menschen/Organisationen in Anspruch nehmen, wenn man mit dem Lösen seiner Probleme schlichtweg überfordert ist! Dennoch tragen wir selbst die Verantwortung für unser Leben und unser Lebensmanagement! Und natürlich auch die, uns adäquate Hilfe zu suchen 😉 !

Der RISIKOFAKTOREN-CHECK (RC)

Bei dem individuellen RC sollte ein guter Arzt das Gleichgewicht zwischen dem Aufwandeiner präventiven Maßnahme, den individuellen Kapazitäten, diese umzusetzen, und dem Risiko für das Auftreten z.B. kardiovaskuläre Ereignisse, abschätzen.

Heute weiß man, dass neben ,,falscher“ Ernährung auch Entzündungen im Körper, v.a. auch chronischer Art, das Risiko, insbesondere an Herz-Kreislauferkrankungen zu versterben, erhöhen!
Der RC ist bereits ab dem 20. Lebensjahr sinnvoll, bei allen 40- bis 75-Jährigen wird von Leitlinienautoren zusätzlich ein spezifisches (ärztliches)Online-Tool empfohlen. Liegt dabei das kardiale 10-Jahres-Risiko im grenzwertig niedrigen oder mittleren Bereich (5 % bis < 20 %), ist es sinnvoll, weitere Angaben in die Entscheidung miteinzubeziehen.

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Auch Entzündungen sind ein Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen!

Der RC umfasst, je nach Umfang

1. Anamnese (Krankengeschichte)

z.B. Fragen nach
– Erkrankungen, z.B. Bluthochdruck, Schlaganfall / Thrombose  / Embolie, schwere sonstige Erkrankungen, körperliche Probleme oder Unfälle
– Rauchstatus,
– körperlicher Aktivität,
– Gewicht,
– Ernährung,
– Hinweise auf Entzündungen oder entzündungsbedingte Erkrankungen , z.B. Schuppenflechte (Psoriasis) .

– familiäre Belastung, um das Risiko vererbbarer Erkrankungen zu evaluieren, z.B. Bluthochdruck, Schlaganfall/Thrombose/Embolie/Bluthochdruck/schwere Erkrankungen, Tumorerkrankungen, …

2. Körperliche Untersuchung mit Zusatzuntersuchungen nach individueller Risikoabschätzung,

Weiterführende Untersuchungen wäre neben dem Basis-Check bei Verdacht auf kardiologischen (das Herz betreffenden) Erkrankungen wie EKG, Belastungs- und Langszeit-EKG sowie Utraschall vom Herzen mit Gefäß (Doppler-) Untersuchungen   auch Kernspin- oder Herzkatheter-Untersuchungen, …z.B. ein Kalzium-Scoring der Koronarien via CT  ,wenn eine Statintherapie erwogen wird.

3.  Laboruntersuchungen

geben Informationen über die Gesundheit durch ein Blutbild,  Untersuchung der Elektrolyte  und /oder der Gerinnung. Auch eine Urin-Untersuchung ist in manchen Fällen sinnvoll.

Ggf. können je nach Alter und Einschränkungen auch Hormone untersucht werden, z.B. beim Mann ab 45 auch PSA-Wert (Hinweis auf Prostata-CA).

Zur Abschätzung insbesondere des kardiovaskulären Risikos ( = Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen) explizit Nierenfunktionsparameter, Entzündungsparameter und Herzparameter (BNP . proBNP, …), und Diabetesmarker (HBA1c) mit einbezogen werden, auch wenn dies ggf. auf eigene Kosten erfolgen muss. Weitere Zusatzuntersuchungen je nach Anamnese / Befunden (auch je nach Ergebnis des  Online-Tools) .

Patienten-Fragen mit Einzelheiten

ASS

FRAGE: Kann ich nicht einfach jeden Tag Acetylsalicylsäure (ASS) einnehmen, das vielen Herzkranken verschrieben wird? Ich habe gelesen, dass es das Blut dünner macht und Entzündungen entgegenwirkt!
ANTWORT: Jüngste Studien wie ARRIVE oder ASCEND sehen keinen klaren Vorteil einer kardiovaskulären Primärprävention mit ASS, weshalb es bei Gesunden nicht routinemäßig verordnet werden sollte, denn die Gefahr einer Blutung ist erhöht! Ein Einsatz kommt nur für 40- bis 70-Jährige mit erhöhtem Atheroskleroserisiko infrage, sofern kein Blutungsrisiko besteht (Risiko-Klasse IIb). Gibt es Anzeichen für eine Hämorrhagiegefahr, überwiegt in allen Altersklassen der Schaden einer dauerhaften ASS-Einnahme.

Sport

FRAGE: Wieviel Sport ist empfehlenswert?

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ANTWORT: Wichtig ist regelmäßiger Sport! Dies sollte individuell festgelegt werden! Ggf. lohnt sich das Hinzuziehen eines Fitness-Coaches, weil er ein individuelles Programm zusammenstellen kann! Wenig Sport ist besser als gar keiner!

Z.B. Programm für eine 30 jährigeFrau, gesunde, mittlere Sportlichkeit: mindestens 150 Minuten pro Woche mit moderater Intensität (flottes Gehen, Schwimmen, Tanzen, Radfahren) oder intensiveres Training über 75 Minuten pro Woche.

Abnehmen, BMI

FRAGE: Wie nehme ich am besten viel ab? Wieviel sollte man eigentlich abnehmen?ANTWORT: Gewichtsänderungen sollten jährlich dokumentiert und beurteilt werden. Als „Screening“ empfiehlt sich die jährliche Messung des BMI und ggf. des Taillenumfangs. Zur Festlegung des optimalen Gewichtes sollte neben dem BMI aber auch die individuelle Gewichtsentwicklung, der  Fett- und Muskelanteil, der Körperbau und der Gesundheitszustand hinzugezogen werden! Wichtiger als mit einer Diät,,viel“ abzunehmen, ist, sich langfristig eine gesunde Ernährung anzueignen und regelmäßige körperliche Bewegung. Zu Anfang einer Diät kann man allerdings sinnvoller Weise (unter fachlicher Beobachtung) mit einer relativ strikten Low-Carb-Diät die meist vorhandene  verminderte ,,Insulin-Resistenz“ (siehe auf http://www.gesundheitsmagazin-online.com) wieder normalisieren!

Maßnahmen zur Beeinflussung des Blutdrucks 

FRAGE: Wie sind die Auswirkungen nicht-pharmakologischer Maßnahmen auf den Blutdruck
 bei Hypertonikern (H) und bei Normotensiven
 (N)?

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ANWORT: Hypertoniker profitieren immer von nicht-pharmakologischen Maßnahmen (s. Tabelle). Den Zielblutdruck unter antihypertensiver Medikation soll gemäß Leitlinie der aktuellen US-Empfehlungen bei < 130/80 mmHg liegen!

  • Gewichtsreduktion bei Hypertonikern -5 mmHg , bei Normotensiven -2 bis -3 mmHg
  • gesunde Ernährung gemäß DASH* -11 mmHg, -3 mmHg
  • Salzrestriktion (mind. 1 g/d weniger) -5 bis -6 mmHg , -2 bis -3 mmHg
  • kaliumhaltige Ernährung (3,5–5 g/d) -4 bis -5 mmHg, -2 mmHg
  • Sport -4 bis -8 mmHg, -2 bis -4 mmHg
  • Alkoholrestriktion -4 mmHg,  -3 mmHg
* (Dietary Approaches to Stop Hypertension)
  • Statingabe ohne einen begleitenden Diabetes: Statingabe sollte vom 10-Jahres-Risiko und vom LDL-Spiegel abhängen. Z.B. startet die primärpräventive Behandlung ab einem LDL ≥ 190 mg/dl bzw. nach individueller Abwägung bei intermediärem Risiko (≥ 7,5 % bis < 20 %).

 

Mit dem Rauchen aufhören (NIKOTINVERZICHT)

FRAGE: Was kann ich tun, wenn ich schon lange rauche und den Ausstieg nicht schaffe?

ANTWORT: In so einem Fall tut es gut, wenn man sich professionelle Hilfe holt! Wenn die Hauruck-Methode nicht klappt, sollte man langfristig eine Verhaltensänderung anstreben, in dem man peu a peu  seien Gewohnheiten ändert! 
Regelmäßig sollte auch der Zigaretten-Konsum dokumentiert werden (inkl. E-Zigaretten),  mit dem Arzt einfachste Methoden (Nikotinpflaster, -Kaugummi, ,,Ersatznuckeln“, Übergang mit E-Zigaretten wird kontrovers diskutiert,…) besprechen, bei Rückschlägen einfach mit dem Aufhörprogramm weitermachen und sich dadurch nicht entmutigen lassen!  Auch kleine Erfolge sind besser als keine Erfolge!

DIABETES Typ II und Herzkrankheit

FRAGE: Was gibt es Neues, wenn ich trotz einer ,,guten“ Ernährung  und ,,Lifesstyle-Modififikation“ meinen Zucker nicht in den Griff bekomme und immer wieder zu hohe Werte auftreten?Bildschirmfoto 2019-07-31 um 14.52.52

ANTWORT: Mittlerweile gibt es orale Antidia­betika (GLT2-Inhibitor oder GLP1-Agonisten ), die auch für eine bessere Herzfunktion sorgen. Allerdings wird durch sie Glucose ausgeschieden, was Pilzerkrankungen verursachen kann. Deshalb sollten sie (neben Metformin),  nur verabreicht werden, wenn dies nicht ausreicht. Zudem sollen auch sogenannte Statine  im Alter von 40–75 Jahre gegeben werden.

Die Grundlagen über Herz-Kreislauferkrankungen, Insulinresistenz und Diabetes findet Ihr in der Suchfunktion von http://www.gesundheitsmedizin-online.com.

Ich hoffe, ich konnte Euch wieder ein paar neue Erkenntnisse für Eure Gesundheit vermitteln! In diesem Sinne wünsche ich Euch ein gesundes, glückliches Leben! Es liegt, wie Ihr nun wisst, doch zum großen Teil auch in Eurer Hand, was Ihr daraus macht! Also, nutzt Eure Chancen!

 

 

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GENTECHNIK – Genveränderte Menschen geboren! He Jiankui züchtet mit Genschere CRISPR Menschen, die resistent gegen HIV sind – DIE HINTERGRÜNDE

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Aber zuerst die Fakten: Die Nachricht verbreitete sich in den Medien wie ein Lauffeuer: Auf dem zweiten internationale Genetik – Wissenschaftssymposium (International Summit on Human Gene Editing) am 28. November in Honkong, überraschte der chinesische Wissenschaftler He Jiankui die Welt mit einer Nachricht, deren Folgen die Medizin für immer verändern würden …

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