Innere Medizin: Leaky Gut – Wenn der Darm die Schranken öffnet …

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Der Darm – Sitz von Kummer und Harm – oder Freude am Heute?

Fühlen Sie sich auch manchmal schlapp, kraftlos und irgendwie scheinen die Energiespeicher nie ganz gefüllt? Kennen Sie das Gefühl, dass es einfach nicht so richtig rund läuft, wie ein Computer, der ewig zum Laden braucht und dann immer wieder stockt? Hinzu kommen vielleicht unspezifische Verdauungsbeschwerden, Blähungen, ein Grummeln im Bauch, Durchfall oder auch Verstopfung?

Dieser Text wurde entsprechend unten angegebener Literaturstellen und ärztlichen Erfahrungen sorgfältig erstellt und dient der Information für Ärzten und Laien, soll aber kein Ersatz für eine direkte Behandlung durch den Arzt Ihres Vertrauens sein. Es wird ausdrücklich keine Haftung für hier angegebenen Informationen übernommen. Medikamentennamen werden zur Information genannt und beruhen nicht auf irgendwelchen Werbeverträgen. Sollte es sich trotzdem um Werbung handeln, wird der Artikel als solche bezeichnet.

Diese Symptome passen zu vielen Diagnosen, die überwiegend irgendwie mit dem Darm zu tun haben.  Zum Glück handelt es sich meist um nicht lebensbedrohliche, sondern um relativ „harmlose“, trotzdem sehr lästige  Erkrankungen, wie das sogenannte Reizdarmsyndrom, Nahrungsunverträglichkeiten und /oder eine Fehlbesiedlung der Darmflora.  Selten steckt  aber auch „etwas Schlimmeres“ wie Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa oder gar Tumoren dahinter.

Seit Neuestem hat sich die Liste der Diagnosen um eine erweitert. So mehren sich seit den 90 er Jahren in der Literatur Hinweise auf eine „Schrankenstörung“ im Darm.

Wie können wir uns das vorstellen?

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„Tigh junction“, das Zollhäuschen im Darm läßt nur Stoffe hinein, die überprüft wurden…

Wir wissen ja, dass der Darm, kommt eine Reihe von Stoffen hereingeschwommen, im Normalfall blitzschnell entscheiden muß, ob er sie aufnimmt oder nicht, sprich ob es sich um „gute“ Nährstoffe oder potentielle Schadstoffe handelt.  Ist dieser Entscheidungsmechanismus bzw. die Durchlässigkeit der Darmwand wie auch immer gestört, und es  kommt zu Fehlaufnahmen von potentiell schädlichen Stoffen, habe wir das Bild dieser „Schrankenstörung“, des  sogenannten „Leaky Gut Syndroms“.

Woher kommt das?

Ursächlich scheint eine Störung  der Signalkette der sogenannten „Tigh junctions“, der Kittsubstanz zwischen den Darmepithelzellen, zu sein. Sie sind quasi das Zollhäuschen, an dem der Zöllner eine Passage  erlaubt oder eben nicht.  In welchem Maße sie durchlässig sind, wird von verschiedenen Signalwegen beeinflusst. Dafür hat die Schleimhaut Erkennungsstrukturen, wie die „ Toll like Rezeptoren„.  Das sind quasi gut ausgebildete Spezialeinheiten, die die durchkommenden Stoffe auf Verwertbarkeit und Nutzen oder Risiko für den Organismus untersuchen. Sie erkennen gute und schlechte Substanzen und steuern so verschiedene Abwehrprozesse. Sie schicken also z.B. die Darmpolizei los, um diese Stoffe am Eindringen zu hindern oder geben ihr Okay für die Passage.

Auch die physiologische Darmbakterienflora ist in diesen Steuerungsprozess verwickelt.  Das sind „die guten Helferlein“. Millionen von Bakterien schwirren im Darm umher, um  bei den Zerlegungsprozessen der Nahrung, also der Verdauung, zu helfen. Durch wiederholte Antibiotika-Gaben, falsche Ernährung oder auch Infektionskrankheiten kann die Besiedelung der Darmschleimhaut mit Bakterien in ein Ungleichgewicht kommen. „Böse“ Bakterien gewinnen die Oberhand, die z.B. zu Blähungen führen, weil sie sich so vermehren, dass sie „die Guten“ bei ihrer Arbeit behindern und zudem Fehlprozesse wie übermäßige Gährungs- und Fäulnisprozesse auslösen.

Natürlich gehören auch Darmerkrankungen zu den Einflußfaktoren unserer Darm-Aufnahmeeinheit  wie z.B. Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn.

Auch Nahrungsunverträglichkeiten wie Zöliakie oder Laktoseintoleranz nehmen Einfluß darauf, ob eine Substanz aufgenommen wird oder nicht,

genauso wie das Darm eigene  Immunsystem und auch das sogenannte „Darmhirn„, das riesige Nervengeflecht, welches sich im Darm befindet und ähnlich funktioniert wie das Gehirn im Kopf und mit ihm in Zusammenhang steht.

Und was passiert dann weiter?

Kommt es zu einer Störung der Durchlässigkeit, können schädliche Stoffe wie unverdaute Nahrungsbestandteile, allergieauslösende Stoffe, Toxine (Giftstoffe), Stoffwechselprodukte und Bakterien in den Organismus gelangen und dort Schäden hervorrufen.

Neben den oben aufgeführten Darmproblemen wie Übelkeit, Durchfall, Verstopfung und Blähungen kann es aber durch die  Aufnahme der „falschen Stoffe“ auch zu Verwertungsstörungen kommen, die sich durch Blutungsneigung und -armut, Krämpfe, Wasseransammlungen, Gewichtsveränderungen, Schwäche oder Schwankungen der Regelblutung bemerkbar machen können.

Mit anderen Worten: Viele Abläufe im Organismus können durch diese „falsche Zufuhr“ gestört werden. Tankt man ein Auto mit verunreinigtem Benzin, kann der Motor nicht rundlaufen. So läuft das auch bei uns ab. Viele Abläufe werden gestört, unser Entzündungssystem läuft auf Hochtouren, um die schädlichen Eindringlinge, die versuchen, sich munter zu vermehren, unschädlich zu machen. Dies wiederum bleibt auch bei der völlig überlasteten Immunabwehr nicht ohne Folgen, die jetzt auch ihrerseits Fehlentscheidungen trifft, einmal über- und einmal unterreagiert. Als Folgen werden neben den oben beschriebenen Befindlichkeitsbeeinträchtigungen und Störungen des Stuhlganges auch Erkrankungen wie Rheuma, Akne, Neurodermitis, Migräne, niedriger Blutdruck, verstopfte Nase, Arthritis, Osteoporose und Asthma diskutiert.  .

In wiefern diese „illegalen Grenzgänger“ und die folgenden chronischen Entzündungsreaktionen überhaupt  an der Entstehung von  diversen Erkrankungen mitwirken können, ist aber derzeit nach meiner Kenntnis noch nicht ausreichend untersucht und belegt, auch wenn Hinweise dafür sprechen! Die ganzen Vorgänge der Nahrungsaufnahme sind hoch komplexe Systeme, bei dem, wie wir nun gesehen haben, viele Faktoren Einfluß nehmen können!

Wie kann man wissen, ob man betroffen ist? Welche Möglichkeiten der Diagnostik gibt es?

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Heute ist eine umfassende Laboruntersuchung kein Problem mehr und kann dazu beitragen, schnell eine gute Behandlung anfangen zu können!
  1. An erster Stelle steht immer die Anamnese. Hier finden sich erste Hinweise durch die Schilderung der o.g. Beschwerden.
  2. Auch die körperliche Untersuchung kann Hinweise geben. So finden sich bei Abtasten des Bauches eventuell ein diffuser Druckschmerz und ggf. eine veränderte Peristaltik des Darmes. Angeschwollene Lymphknoten können ein Hinweis auf  eine Entzündung im Körper sein. Allerdings treten diese Symptome auch bei vielen anderen Störungen im Körper auf, sind also recht unsprezifisch…
  3. Stuhluntersuchung:  Richtungsweisend ist hier Alpha 1 Antitrypsin, das durch Eiweißverluste bei Leaky gut  in den Darm gelangt und dort erhöht ist. Sekretorisches Immunglobulin A gibt einen Hinweis auf die Abwehrlage des Darmes und ist bei Leaky Gut erniedrigt. Da bei einer entzündeten Darmschleimhaut auch von einer gestörten Barrierefunktion auszugehen ist, sind die Entzündungsparameter erhöht (unspezifisch), Untersuchung der Stuhlflora (Bakterienbesiedlung der „guten“ und „schlechten“ Bakterien), sagen zwar auch nicht direkt etwas über das Vorliegen der Erkrankung aus, können aber auch Hinweise liefern und zur Behandlung herangezogen werden.
  4. Untersuchung des Urins: Der Lactulose-Mannitol-Test gibt Aufschluß über eine gestörte Darmpermeabilität. Dabei trinkt der Patient eine solche Lösung. Danach wird der Urin über mehrere Stunden gesammelt. Mannitol wird normalerweise von der intakten Darmschleimhaut gut aufgenommen, Lactulose passiert nur in geringen Mengen die Tigh junctions. Bei Gesunden finden sich deshalb im Urin hohe Mengen an Mannitol und kaum Lactose. Bei Leaky Gut ist dieses Verhältnis umgekehrt.
  5. Blutuntersuchungen: Hier ist der Zonulin-Wert richtungsweisend. Zonulin ist ein Regulatorprotein, das die Öffnung der Tigh junctions veranlasst. Erhöhte Werte sprechen für ein Leaky Gut. Die Werte sind u.a. erhöht bei Diabetes Typ 1 und der Zöliakie. Wie der Zusammenhang zu sehen ist, ist noch nicht hinreichend geklärt. Natürlich sollten zur Differentialdiagnose auch eine Basislaboruntersuchung mit Leber- und Nierenwerten sowie Entzündungsparametern und zusätzlich HbA1c  Wert (Langzeitzuckerparameter),  25-OH-Vitamin-D3-Spiegel (da häufig ein Vit. D Mange vorliegt) und Schilddrüsenwerten durchgeführt werden.

Wie kann man das Leaky Gut Syndrom behandeln?

Es gibt viele Behandlungsansätze, die darauf abzielen, die Funktion des Darmes wiederherzustellen. Da ein gut funktionierender Darm für den Körper unheimlich wichtig ist, sollte man auch bei nicht-Vorhandensein des Leaky Gut seinem Darm im täglichen Umgang die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die er verdient. Er wird es einem mit einer  verbesserten Leistungefähigkeit des ganzen Körpers danken!

  1. Am wichtigsten ist eine ausgewogene Ernährung!

„Der Mensch ist, was er isst!“

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Auch wenn sonst früher vieles schlechter war – weniger Konservierungsmittel, meist regionale und saisonale Zutaten, viel Frisches auf den Tisch und ab und zu einmal einen Fastentag , waren nicht das Schlechteste für den Organismus, obgleich es natürlich viel Hungernde gab und auch eine gute medizinische Versorgung nicht gewährleistet war, sodaß wir doch ganz froh sein dürfen, heute zu leben...

Bezogen auf den Darm gelten  bis auf wenige Ausnahmen die gleichen Grundsätze, die ich in meinen Gesundheits-Artikeln immer wieder favorisiere und die eigentlich ganz einfach sind:

Viel Gemüse, nicht zu süßes Obst, 1x in der Woche Fleisch, übermäßigen Fettkonsum vermeiden, nicht zuviele Kohlehydrate, Zucker wenn immer möglich meiden, aber ebenso Süßstoff oder chemische Zusatzstoffe, wie sie oft in Fertigprodukten enthalten sind.

Bezogen auf den Darm lieben „seine“ Bakterien Inulin, das zum Beispiel in Porree, Topinambur, Zwiebeln und Chicoree erhalten ist und auch noch weitere positive Effekte, wie die Anregung der Darmperistaltik, Steigerung des Sättigungsgefühles und positive Auswirkungen auf den Cholesterin- und Calcium-Haushalt haben soll. Auch naturbelassener Joghurt  und probiotische Lebensmittel unterstützen die ausgewogenen Darmflora. Außerdem gibt es Meinungen, dass Histamin-freisetzende Lebensmittel reduziert werden sollten. Das sind Lebensmittel, die einen Reifungsprozeß hinter sich haben, wie z.B. reifer Käse und Rotwein, weil dadurch Entzündungen gefördert werden können.

2. Medikamentöse Behandlung

Sind die Veränderungen des Darmmilieus gravierend , kan es sein, dass zu Bakterienstämmen in Medikamentenform zurückgegriffen werden muß. Laktobazillen für den Dünndarm und Bifidobakterien für den Dickdarm sind hilfreich (z.B. Symbiolact comp 2×1 Beutel/Tag und Symbioflor 1 3×20 Tropfen, nach 4 Wochen Symbiflor 2). Dadurch können  auch Gasbildner wie Clostridien und Candida-Hefepilze zurückgedrängt werden, wobei eine starke Pilzpopulation eventuell auch durch Anti-Pilzmittel (Fungizid, z.B. Fluconazol 50mg 1×1 für 1-2 Wochen, bei schweren Fällen 100mg) mitbehandelt werden muß. Außerdem kann die „gute“ Darmbakterien-Besiedlung  mit Coli-Autovaccinen („Impfstoffen“) langfristig gestärkt werden. Das ist eine Therapie, die z.B. auch gut gegen wiederkehrende Harnwegsinfekte helfen soll. Eventuell kann zur Ausleitung von Giftstoffen/Leberentlastung auf eine naturheilkundliche Therapie mit Toxaprevent 1×1 Stick/d  zurückgegriffen werden. Magnesiumperoxid (z.B Ozovit 1-2 Beutel morgens bzw. auch abends) unterstützt den regelmäßigen Stuhlgang und hilft bei Blähungen. Zur Unterstützung des Immunsystems kann man Zink (Unizink 50 1×1) und Selen (Uniselen 200 Mikrogramm/d) über 4 Wochen lang einnehmen, da daran oft ein Mangel besteht.

In der naturheilkundlichen Medizin werdennoch weitere Verfahren zur Darmsanierung angewandt. So wird diese oft durch einige Fastentage eingeleitet und der Darm so zunächst „gereinigt“ wobei dabei auch die sogenannte Colon-Hydrotherapie zum Einsatz kommt, die aber nicht jedermanns Sache ist… Der Gedanken der Reinigung spielt auch beim Einsatz von Flohsamenschalen (Quellmittel, Verdauungsförderung), Bentonit (Mineralerde, Entgiftung, Durchfall) oder Chlorella-Algen (Entgiftung, Nährstoffe) eine Rolle.

Obwohl die Behandlung oft langwierig ist, zeigt sich bei Einhaltung einer vom Arzt zusammengestellten und begleiteten individuellen Therapie eine rasche Besserung des Beschwerdebildes und eine Dauerbelastung des Organismus kann vermieden werden. Deshalb empfehle ich, bei länger dauernden Beschwerden, auch, wenn sie nicht „gravierend“ scheinen, in jedem Fall einen Arzt aufzusuchen.

Eine gesunde Darmflora ist nicht nur in Hinblick auf dieses Leaky Gut Syndrom wichtig. Forschungen legen nahe, dass auch das Gehirn (Intelligenz) und die Psyche wie der ganze Organismus von einem gesunden Darm profitieren.

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Gesundheit und Lebensfreude erhalten, ist oft gar nicht so schwer, sie wiederzuerlangen kann hingegen langwierig sein!

Deshalb sollte man auch als Gesunder auf ihn achten. Die Sache mit der Ernährung ist natürlich lästig. Auch ich bin jemand, der gerne einmal „sündigt“ . Das ist, wenn es nicht allzu oft geschieht, auch okay. Aber prinzipiell sollte man täglich gesund essen. Wenn man sonntags dann einmal ein Stückchen Kuchen isst, wird es der Körper verzeihen. Nicht aber, wenn man sich täglich mit Süßigkeiten und Fettem, Fertiggerichten mit Zusatzstoffen/schädlichen Emulgatoren und ungesundem Knabberzeugs vollstopft. Bei uns gibt es abends, wenn „der kleine Hunger“ anklopft, eine nett dekorierte Schale mit Obststückchen, ein paar Nüsse oder herzhafte Gemüsesticks mit einem Quarkdip – die werden dann (hoffentlich) genauso  gerne wie die vorgefertigen Chips- und sonstigen Snack-Tüten ratzeputz vertilgt!

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine gesunde, fröhliche, energiegeladenen Woche!

Verwendete Literatur

(für die Inhalte werden keine Garantien/Haftungen übernommen)

Mehrere Artikel aus der Zeitschrift für Komplementärmedizin 4/2015, 7.Jahrgang S.5-7, 10-18

  1. Darmentzündung durch Emulgatoren, Cassaing B et.al.
  2. Fettige Nahrung bringen Darmbakterien durcheinander, Schulz et.al.
  3. Mikrobiom und Psyche: neue Erkenntnisse, Hohmann-Jeddi et.al.
  4. Darmbakterien sorgen für ein gesundes Gehirn, Erny D. et.al.
  5. Ist der Darm noch dicht?-Das Leaky-gut-Syndrom, Rüffer et.al.
  6. Fallberichte: Mikrobiologische Therapie, Schreiber et.al.

Weiterführende/ z.T verwendete Links:

(für die Inhalte verwendeten Links werden keine Garantien/Haftung übernommen)

  1. http://leakygutsyndrom.de/
  2. http://www.artikelmagazin.de/gesundheit/darmflora-der-darm-lebt-bakterien-in-aktion.html
  3. Gut Bacteria: We Are What We Eat
    http://www.voanews.com/learningenglish/home/Gut-Bacteria-We-Are-What-We-Eat-129523518.html
  4. Linking Long-Term Dietary Patterns with Gut Microbial Enterotypes
    http://www.sciencemag.org/content/early/2011/08/31/science.1208344.abstract

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