Wenn Antibiotika nicht mehr helfen – Bakteriophagen

Bakteriophagen – 100 Jahre alte Therapie
erlebt Revival!

Zunehmende Unwirksamkeit der Antibiotika infolge von Resistenz-Bildungen und die Störung des Gleichgewichtes des körpereigenen Mikrobioms (1) stellen Mediziner bei der Behandlung von bakteriell verursachten Entzündungen vor zunehmende Herausforderungen. Kann die in östlichen Ländern seit langem standardmäßig  mit Erfolg angewendete Therapie mit Bakteriophagen auch in Deutschland, wo diese Therapie nach Aufkommen der Antibiotika lange als ,,überholt“ galt, heute als gute Ergänzung oder gar Alternative eingesetzt werden (2)?

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Corona-Update: Schutz-Masken – aktuelle Fakten, Studien, Insider-Wissen

Immer öfter werde ich gefragt, ob ich Schutz-Masken tragen generell empfehlen würde. Unten habe ich Euch die wissenswerten Fakten und den Forschungsstand, teilweise mit Original-Arbeiten zusammengestellt und die offiziellen Meinungen  durch meine eigene Einschätzungen  ergänzt.

Zunächst möchte ich Euch dazu schreiben, was der bevorzugt zitierte Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité dazu zu sagen hat.

Ansteckungs-Schutz durch Masken laut Virologe vor allem dann,  wenn sie der Infizierte trägt!

Christian Drosten rät zu dem Tragen von Schutzmasken in der Öffentlichkeit. Allerdings schützte man seiner Meinung nach dadurch vor allem die anderen und weniger sich selbst. Dies ist auch wichtig für den Fall, dass man selbst infiziert ist, aber dies (noch) nicht weiß, dennoch bereits ansteckend ist.

Vor Ansteckung schützt die Maske seiner Meinung nach nicht! Die Begründung ist folgende: Der Husten eines Corona-Patienten wird in einiger Entfernung zu einem feinen Aerosol, welches dann von dem Gegenüber, der sich mit einer Maske vor diesem Aerosol eigentlich schützen möchte, seitlich in die Maske eingesogen würde.  Je näher die Maske an der Viren-Quelle sei, desto besser. Deswegen sollte die Maske möglichst nah an der Quelle (also dem Infizierten) sein und nicht am Empfänger.  Damit die Ansteckung verhindert wird,  soll ein Mundschutz allerdings eng anliegend getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden, wie das RKI meldet.

Hilft der Mund-Schutz vor Ansteckung?

Nun muss man als mündiger Bürger bedenken, dass Masken immer noch ein knappes Gut sind. Insbesondere FFP3 Masken, die als einzige offiziell einen ausreichenden Schutz vor Viren bieten könnten, sind kaum zu bekommen. Mit einer Empfehlung dafür würde also die Unmut der Bevölkerung geschürt werden! Die Masken, die an medizinisches Personal in Praxen verteilt werden, das sich damit vor Ansteckung schützen soll, sind übrigens meist  auch ,,nur“ FFP2, zumindest, was ich aus eigener Erfahrung sagen kann!

Der Frettchen-Versuch aus Süd-Korea

In den Käfig der gesunden Tiere wurde die Umgebungsluft der infizierten Tiere eingeleitet. Symptome entwickelten sich in diesem Fall bei den gesunden Frettchen nicht. Es wurde vier Tage lang Virus-RNS, also virale Erbsubstanz, in der Nasenschleimhaut und dem Kot der gesunden Frettchen nachgewiesen, bei einem Tier fanden sich Antikörper gegen Sars-CoV-2.

Folgerung: Die Frettchen wiesen zwar keine Symptome auf, allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich das Virus  doch durch die Luft übertragen lässt!

Forschergruppe um den NAS-Infektiologe Harvey Fineberg und seine Kollegen:

Fineberg schreibt in einem Brief, dass die aktuelle Forschung – obwohl sie derzeit nur begrenzte Aussagen erlaube – die Möglichkeit stütze, „dass Sars-CoV-2 direkt durch Aerosole verbreitete werden könnte, die beim Ausatmen infizierter Personen entstehen“.

Was also tun?

  1. Offiziell schützen vor Viren nur FFP3 Masken, die idealerweise eine Volldichtlippe haben (rundum ein aufliegender Schutz, damit keine Luft durchkommt).
  2. FFP2 Masken sind dafür nicht zugelassen, werden aber dafür auch verwendet. Der Hase auf dem Titel trägt übrigens eine FFP2 Maske, die so natürlich nicht abschließt!

Gute Selbstgenähte Mundtücher (z.B. mit Vlies-Einlage) und ähnliches können, wenn man Studien mit chirurgischen Mundschutzen (siehe Literatur) vielleicht vor eine Ausbreitung des Virus, wenn man selbst infiziert sein sollte, schützen. Dabei geht es nicht nur um Corona-Viren, den auch andere Infektionen können, in Verbindung mit dem SARS-CoV2 potentiell gefährlich sein, insbesondere bei älteren oder immungeschwächten Menschen. Ob sie den Träger selbst, zumindest zum Teil, vor Ansteckung schützen können, wird seitens der Forscher eher verneint. Allerdings gibt es hier wahrscheinlich Unterschiede, wie gut die Masken genäht sind. So gibt es solche, die aus einfachem T-Shirt-Stoff genäht sind und kompaktere Modelle, teilweise mit Vliestüchern oder Staubsaugerbeutelausschnitten, die auch seitlich ganz gut abschließen. Für den medizinischen Bereich und im Umgang mit Corona-Kranken sind sie jedoch auf keinen Fall geeignet.

Was ist FFP-Schutzklasseneinteilung?

FFP ist die englische Abkürzung für Filtering Face Piece  (Atemschutzmaske, Feinstaubmaske). Es gibt drei Schutzklassen, Je höher die Schutzstufen, umso effektiver ist der Filter. FFP3 ist also die sicherste.

FFP-Masken schützen vor partikelförmigen Schadstoffen wie Staub, Rauch und Aerosole (feinste Feuchtigkeitsnebel, wie sie beim Ausatmen frei.gesetzt werden). Sie sind nach EN 149:2001+A1:2009 europaweit normiert.

FFP1 Masken

dürfen bei Schadstoffkonzentrationen bis zum 4-fachen des Arbeitsplatzgrenzwertes (AGW) eingesetzt werden, z.B. Lebensmittelindustrie.

Schützen gegen ungiftige Partikel auf Wasser- und Ölbasis.

Die Undichtigkeit beträgt maximal 22%, mindestens 80% der Schadstoffe werden aus der Luft gefiltert.

Einsatz gegen Krankheitserreger: Wenn sie infizierte Personen tragen, kann die Gefahr für die anderen Personen, sich durch die Luft anzustecken, verringert werden (siehe Literatur unten)

FFP2 Masken

dürfen bei Schadstoffkonzentrationen bis zum 10-fachen des Arbeitsplatzgrenzwertes (AGW) eingesetzt werden, z.B. im Krankenhaus und auf dem Bau.

Sie schützen gegen gesundheitsschädliche Partikel auf Wasser- und Ölbasis, die kleiner als bei FFP1 sein können und  z.T. gegen Erreger, die durch die Luft übertragen werden.

Die Undichtigkeit beträgt maximal 8%, mindestens 94% der Schadstoffe werden aus der Luft gefiltert.

Einsatz gegen Krankheitserreger: Wenn sie infizierte Personen tragen, kann die Gefahr für die anderen Personen, sich durch die Luft anzustecken, verringert werden (siehe Literatur unten). Zusätzlich kann sich für  gesunde Personen das Risiko verringern, sich anzustecken, wenn sie die Maske tragen. Wichtig: Die Luft darf nicht durch die Seiten eingesogen werden (also relativ gut abschließen) und die Maske muss trocken sein!

FFP3 Masken

dürfen bei Schadstoffkonzentrationen bis zum 30-fachen des Arbeitsplatzgrenzwertes (AGW) eingesetzt werden.

Sie schützen gegen gesundheitsschädliche und krebserzeugende Partikel auf Wasser- und Ölbasis sowie gegen radioaktive Partikel, luftgetragene biologische Arbeitsstoffe der Risikogruppe 2+3 und Enzyme und gegen durch die Luft übertragbare Infektionserreger.

Die Undichtigkeit beträgt maximal 2%, mindestens 99% der Schadstoffe werden aus der Luft gefiltert.

Einsatz gegen Krankheitserreger: Siehe FFP2, schützen sicherer gegen Krankheitserregern aus der Luft, wie Viren, Bakterien und Pilzsporen.

Verwendetete und weiterführende Literatur (verlinkt – einfach anklicken)

Orginalliteratur Frettchenversuch

Focus-Bericht 9.4.2020: Experten raten zu Mund-Nasen-SchutzCorona-Infektion über Luft? Frettchen-Experiment in Südkorea liefert neue Erkenntnisse

Update 10.04. 2020 Mundschutzmaske für alle? So stuft Virologe Drosten diese Forderung ein

Coronavirus-Update: Masken können andere schützen (Orgina-Interview mit Christian Droaten, Virologe von der Berliner Charité vom 23.03.2020)

,,chirurgische Gesichtsmasken halten Coronaviren zurück“ , Deutsches Ärzteblatt, 6. April 2020

Corona Virus SARS CoV 2 : Vorbeugung durch Colostrum? Bonusmaterial: Selbstversuch Colostrum

Auswirkungen des Corona-Virus

Corona trifft uns nun mit aller Wucht. Die Angst steigt, seit die neuesten Statistiken veröffentlicht wurde. Die Letalität (Sterberate) bei über 60 Jährigen beträgt demnach immerhin 14 %, was sich ganz anders liest als die noch vor kurzem veröffentlichten  1-5%.  Deshalb habe ich recherchiert, was vielleicht einen Nutzen zumindest bei der Vorbeugung gegen diesen viralen Infekt haben könnte und bin dabei auf Colostrum gestoßen. Lest selbst, warum ich selbst aktuell tatsächlich 2-4 Kapseln am Tag schlucke. „Corona Virus SARS CoV 2 : Vorbeugung durch Colostrum? Bonusmaterial: Selbstversuch Colostrum“ weiterlesen

Anti Aging-Medizin: Ewiges Leben ist bereits möglich!

Der Wunsch nach ewigem Leben ist so alt wie die Menschheit selbst. Dabei sind andere Lebewesen unserer Spezies schon weit voraus. Denn tatsächlich gibt es auf der Erde bereits sehr langes und sogar ewiges Leben … Wenn es uns gelänge, die Grundlagen dieser Lebensformen zu verstehen, könnten wir vielleicht auch für unser eigenes Leben wertvolle Schlüsse ziehen … „Anti Aging-Medizin: Ewiges Leben ist bereits möglich!“ weiterlesen

Gesundheit: Das neue Coronavirus – Wie gefährlich ist es wirklich und wie kann man sich schützen?

Man liest es in allen Zeitungen und Journalen – ein gefährliches Coronavirus hat auch unser Land erfaßt und niemand weiß nix Genaues! In Deutschland wurden bereits sechs Fälle des neu aufgetretenen Virus aus der Klasse der Coronaviren gemeldet.
Weltweit sind aktuell 9.800 Fälle bekannt, von diesen sind 213 Menschen bereits verstorben. (Stand: 31.01.2020). Heute kam die Nachricht, dass das erste Kind erkrankt sei …

Wieder einmal haben wir eine potentielle ,,Seuche“ mit den ersten Erkrankten in Deutschland und wieder einmal steht überall verschiedenste Wischi-Waschi-Informationen, dabei interessiert uns doch vor allem …

hier könnt Ihr weiterlesen „Gesundheit: Das neue Coronavirus – Wie gefährlich ist es wirklich und wie kann man sich schützen?“ weiterlesen

Erlebnisse als Assistenzärztin …

In diesem Artikel läßt Euch Nessy an ihrem früheren Leben als junge Assistenzärztin um die Jahrtausendwende eintauchen. Fast wäre sie an den harten Bedingungen, die damals herrschten, zerbrochen, aber irgendwie hielt sie durch, weil es ihr Traumjob war und sie mit den Jahren lernte, dass wir auch unsere eigenen Bedürfnisse achten müssen, und auch glücklich sein dürfen!

„Erlebnisse als Assistenzärztin …“ weiterlesen

Phagentherapie statt Antibiotika – neue Hoffnung bei Resistenzen!

Im Jahre 2015 hatte sich der amerikanische Unternehmer Tom Patterson nach Monaten harter Arbeit einen Traum erfüllt und war mit seiner Frau Steffanie nach Ägypten gereist. Doch die Reise nahm eine dramatische Wendung.

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Kaum hatten sich die beiden ein wenig unter der Sonne erholt, erkrankte Tom schon an einem tückischen Keim namens  Acinetobacter baumannii.  Der Keim war bereits berühmt-berüchtigt,  hatte er doch schon während des Irak-Krieges den Soldaten das Leben schwer gemacht, weil er für ihre teilweise sehr schlechte Wundheilung verantwortlich war. So gestaltete sich auch in Toms Fall die Behandlung mehr als schwierig. Da seine Frau Steffanie selbst Leiterin des Global Health Institute der Uni in San Diego war, brachte sie ihren Mann in das dortige Universitätskrankenhaus, wo er sofort mit allen nur möglichen Antibiotika behandelt wurde. Doch welches Antibiotikum auch versucht wurde, nichts brachte Tom eine Besserung. Schließlich fiel er ins Koma. Steffanie Strathdee war verzweifelt.Bildschirmfoto 2019-12-12 um 17.47.10

Tag und Nacht suchte sie mit all ihren Kräften nach einer Therapiemöglichkeit, die ihren Mann doch noch würde retten können. Und das Wunder geschah! Als sie die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, fiel ihr wie aus heiterem Himmel plötzlich ein, dass sie einmal etwas über eine bestimmte Behandlung gelesen hatte, die in einem ähnlich aussichtslosem Fall gewirkt hatte. Die sogenannte Phagentherapie!

Es handelte sich um eine Therapie mit einer Art Viren, Bakteriophagen genannt, die aber keine menschlichen Zellen, sondern nur  Bakterien befällt und diese bekämpfen kann. Dabei bestehen sie nur aus einer Proteinhülle, die im Inneren Nukleinsäure (z. B. DNA), mit kodierten Informationen enthält. Die Phage dockt an die kranke Zelle an und impft ihr bestimmte Befehle ein. Dadurch ändert die befallenen Zelle ihre Eigenschaften  und kann so durch Antibiotika angreifbar oder direkt getötet werden. Bildschirmfoto 2019-12-12 um 18.02.49

 

Obwohl dies vielversprechend klang, war dies allerdings nur ein kleiner Hoffnungsschimmer, denn mit dieser Therapie hatten weder die amerikanischen noch die europäischen Wissenschaftler aktuell Erfahrungen, obwohl es bereits 1917 Félix d’Herelle gelang, damit Cholera und Pest zu behandeln.

1936 gründete er dann gemeinsam mit seinem Freund Georgi Eliava, das bis heute weltweit bekannte Eliava-Institut im georgischen Tiflis. Dies führte dazu, dass sich die Phagentherapie von dort aus verbreitete und noch heute in Georgien und Polen genutzt wird.

Da man jedoch schwere Infektionen seit den 40ern zunehmend auch mit Antibiotika behandelte, verlor die Therapie mit Phagen immer mehr an Bedeutung. Allerdings entwickelten sich unter der immer häufiger eingesetzten Antibiose zunehmend sogenannte ,,multirestistente Keime“, unter denen jetzt auch Tom litt.

Sofort setzte Steffanie alle Hebel in Bewegung und tatsächlich gelang es ihr, eine Sonderzulassung der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zu erwirken, während sich  landesweit die Wissenschaftler schon an die Entwicklung der passenden Phagenmedikamente machte. Obwohl das Risiko eines sogenannten ,,septischen Schocks“ groß war, wurde die erste Ration über Schläuche in Toms Bauchraum gegeben, die zweite dann in eine Vene. Und das Unglaubliche geschah! Die Therapie begann zu wirken. Steffanie konnte es kaum glauben, als ihr Mann am dritten Behandlungstag die Augen aufschlug!

Die beiden waren so überglücklich über die erfolgreiche Behandlung, dass sie ein Buch, schrieben und das Institut IPAHCo gründeten, wo die Phagentherapie weiter erfoscht wird. Dadurch sorgten so dafür, dass sich diese ,,neue, alte Therapie“ weiter verbreitet und verbessert wird. damit sie eines Tages allen Patienten, die sie benötigen zur Verfügung gestellt werden kannBildschirmfoto 2019-12-12 um 17.45.18

Nach diesem Fall interessieren sich nun auch die Ärzte in Deutschland wieder zunehmend für die Phagentherapie. Erste Behandlungserfolge stellte  Professor Christian Willy, Chefarzt der Chirurgie des Bundeswehrkrankenhauses in Berlin vor kurzem vor. Allerdings ist die Durchführung nicht ganz einfach und stellt besondere Anforderungen an die Krankenhäuser. So muß diese Behandlung innerhalb zwei Wochen durchgeführt werden. In diesem Zeitraum müssen die Krankheitserreger identifiziert und spezielle, aufbereitete, bereits hergestellte Bakteriophagen ausgesucht werden.

Dafür muss man aus einem großen Pool auswählen können, denn das Wirkspektrum dieser Therapie ist sehr eng.  So kann es sein, dass verschiedene Unterarten einer Bakterie verschiedene Phagen benötigen, die sie bekämpfen können. Dabei gibt es zwei Arten von Therapien:  So kann es sein, dass Phagen multiresistente Bakterien dazu bringen, Antibiotika gegenüber wieder sensibler zu werden oder aber  dass sie selbst den Keim direkt bekämpfen.

Aber egal wie und auch wenn es noch einige Hürden zu überwinden gibt, diese und ähnliche Therapien sind Hoffnungsträger für eine Zukunft, in der auch schwere Infektionen individuell behandelt werden können!

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Übergewicht durch Schlafmangel – muss das wirklich sein?

Mittlerweile ist es wissenschaftlich erwiesen: Wie an einer kalifonischen Universität herausgefunden wurde, führt Schlafmangel durch Anstieg des Stoffes Ghrelin zu einer Gewichtszunahme. Normalerweise wird es im Wachzustand freigesetzt und man wird hungrig. Schläft man aber zu wenig, wird es auch abends und nachts freigesetzt – und der Gang zum Kühlschrank ist vorprogrammiert …. Aber es gibt Möglichkeiten, dies zu verhindern!

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Das Verhütungspflaster – Ein altes Verhütungsmittel im Aufschwung … Vielleicht auch für Dich optimal?

Verhütung ist bei der ,,schönsten Nebensache der Welt“ leider für uns Frauen vom Teenager  bis etwa Mitte 50  ein Thema, mit dem nach sich ständig auseinandersetzen muß, vorausgesetzt, man möchte ,,auf ein bißchen“ oder auch auf ,,ein bißchen mehr“ Spaß nicht verzichten!

Dabei ist selten eine Methode das ganze Leben gleich gut geeignet, denn wir und unser Körper verändern sich schließlich ständig. Komischerweise sind gerade in letzter Zeit wieder vermehrt Frauen in der Praxis, die auch auf sogenannte ,,Außenseiter“ -Verhütungsmethoden zurückgreifen, weil sie doch, genau betrachtet, auch viele Vorteile aufweisen können. So sind sie für die ein oder andere Frau tatsächlich optimal! Ein der Verhütungsmethoden, der in letzter Zeit wieder vermehrt ,,angefragt“ wird, ist das Verhütungspflaster!

Zwar ist das Hormonpflaster bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden durch seine transdermale (,,durch die Haut“) Applikation von manchen Frauen schon seit längerem eine geschätzte Alternative zu Kapseln, Tabletten, Sprays und Gels, allerdings hatte es bei der Verhütung bislang eher wenig Bedeutung. Und das, obwohl die Versagerrate  bei perfekter Anwendung nur  relativ niederige, mit der ,,Pille“ vergleichbare 0,3 bis 1 Prozent, bei typischer Anwendung 2,4 bis 9 Prozent beträgt!

Was sind ,,Wirkstoffpflaster“?

Deshalb vorab eine kurze Erklärung. Schon seit längerer Zeit werden transdermale Systeme in der Medizin angewandt, um den Verdauungskreislauf und den direkten Abbau durch die Leber zu entgehen. Diese Pflaster finden auch in anderen Bereichen, z.B. in der Schmerztherapie eine sinnvolle Anwendung. Die Pflaster sind dabei hautfarben oder durchsichtig, und werden wie ein normales Pflaster einfach auf die Haut geklebt. Durch die spezielle Einarbeitung von Wirkstoffen, in unserem Fall Östrogen und Gestagen, kann eine kontinuierliche, relativ gleichmäßige Abgabe der Medikamente erfolgen, die durch den Kontakt mit der Haut direkt in diese abgegeben werden. Nach einiger Zeit wird das Pflaster entfernt und ein neues aufgeklebt.

Wie wirken sie?

Im Prinzip ist die Wirkung der der Kombinationspille recht ähnlich. Auch das Pflaster wirkt als ,,Ovulationshemmer“, unterdrückt also den Eisprung und wie die Pille verhindert auch das Pflaster die Einnistung des Eis. Zudem kommt es auch zu einer Veränderung des Schleimes, sodaß die Spermien am Eindringen in den Muttermund gehindert werden!

Wann wendet man das Pflaster an?

Dabei ist auch das Einnahmeschema ähnlich dem anderer Verhütungssysteme wie der Pille oder dem Vaginalring. Drei Wochen wird Wirkstoff aufgenommen, wobei alle sieben Tage ein neues Pflaster an einer anderen Hautstelle aufgeklebt wird. Danach wird eine Woche pausiert und dann von vorne begonnen. In dieser Zeit tritt meist die Periode auf.  Auch kann man die Pflaster ,,durchnehmen“, wobei dann meist die Periode für die Dauer der Einnahme ausbleibt (,,Long-Zyklen“).

Der Beginn ist übrigens, wenn man kein anderes Verhütungsmittel eingenommen hatte wie bei der Pille am ersten Tag der Periode. Dann besteht sofort Verhütungsschutz. Klebt man das Pflaster erst am zweiten bis fünften Zyklustag auf, muss man in den folgenden sieben Tagen zusätzlich verhüten, zum Beispiel mit einem Kondom!

Wenn man sich aber sicher ist, nicht schwanger zu sein, kann man auch an jedem anderen Tag mit der Anwendung beginnen. Auch dann ist in den ersten sieben Tagen der Einnahme eine zusätzliche Verhütung notwendig.

Wenn man von einem anderen Verhütungssystem auf das Pflaster umsteigt oder nach einer Geburt,gelten besondere Regeln, die man am besten individuell mit seinem Arzt klärt, da viele Begleitumstände eine Rolle spielen!

Wie funktioniert die Anwendung genau?

fullsizeoutput_1cf7.jpegDas Pflaster kann auf gesunde, trockene, nicht eingecremte Haut an der Außenseite der Oberarme, am Po, am Bauch und am Oberkörper (außer an den Brüsten) aufgeklebt werden. Das Pflaster muss fest angedrückt werden. Besonders in der ersten Zeit ist es wichtig, täglich zu prüfen, ob es noch richtig sitzt. Es hält normalerweise auch im Schwimmbad, in der Sauna oder beim Sport sehr gut.

Was passiert, wenn es sich doch ablöst?

Sollte es sich dennoch teilweise oder ganz lösen, darf es nur dann wieder aufgeklebt werden, wenn es noch sicher haftet. Sonst muss ein neues Pflaster verwendet werden. Der Verhütungsschutz bleibt erhalten, wenn das Pflaster weniger als 24 Stunden abgelöst war. Saß das Pflaster mehr als einen Tag (24 Stunden oder länger) locker oder war vollständig abgelöst, schützt es nicht mehr sicher vor einer Schwangerschaft. In diesem Fall muss ein neues Pflaster aufgeklebt und sieben Tage lang zusätzlich verhütet werden.

Wenn man vergißt, das Pflaster wieder aufzukleben …

besteht der Verhütungsschutz weiter, wenn in der Zwischenzeit weniger als zwei Tage vergangen sind. Bei mehr als zwei Tagen Verspätung muss nach dem Wechsel sieben Tage lang zusätzlich verhütet werden, zum Beispiel mit einem Kondom.

Die Kosten 

sind mit denen einer nicht ganz billigen ,,Pille“ vergleichbar, eher etwas höher. Ein häufig verwendetes Verhütungspflaster kostet besispielsweise als Dreimonatspackung etwa 40 Euro.

Vorteile auf einen Blick

Das Verhütungs-Pflaster ist für Leute gut geeignet, die daran interessiert sind, dass sie ein relativ zuverlässiges Verhütungssystem benutzen, ohne ständig daran denken zu müssen und ohne ihrem Körper so stark wie z.B.  bei der  ,,Pille“ zu belasten und es gibt keine Hormonspitzen, denn der Verdauungstrakt und der Abbau durch die Leber  werden umgangen, es kommt zu einer beinahe kontinuierlichen Abgabe durch die Haut. deshalb können auch Durchfall/Erbrechen der verhütenden Wirkung nichts anhaben …  So ist sie mit anderen nicht-oralen Verhütungsmaßnahmen, wie 3 Monatsspritze, Spirale oder Nova-Ring in eine Reihe zu stellen. Besondere Gründe für die Anwendung des Pflasters können deshalb auch Essstörungen, insbesondere Bulimie, und chronische Darmentzündungen sein.

Nachteile

Auf der anderen Seite hat man irgendwo ein Pflaster kleben, das zwar eigentlich weder beim Duschen, noch beim Baden gehen stört, dennoch von manchen als ,,unangenehm“ empfunden wird. Manche Frauen stört das sichtbare Pflaster. oder es kommt zu leichten Hautreizungen. Vereinzelt hält das Pflaster nicht gut und löst sich immer wieder ab oder es sich außerdem unbemerkt ab, muss man im laufenden Zyklus je nach Dauer zusätzlich verhüten. Auch übergewichtige Menschen sollten unter anderem wegen der verminderten Spiegel auf dieses Verhütungs-System verzichten. Das gleiche gilt für bestimmte Risikogruppen (Raucher,  Menschen mit erhöhtem Thomboserisiko, mit familiärer Disposition zu Brustkrebs…). Wie bei anderen hormonellen Verhütungssystemen auch können bestimmte Arzneimittel – darunter Mittel gegen Epilepsie, gegen Viruserkrankungen  sowie Johanniskraut – die Wirksamkeit des Verhütungspflasters beeinträchtigen.

Leserfrage Einschlafprobleme: Ursachen, praktische Tipps & Tricks

Einschlafstörungen werden in der Zeit von künstlichem Licht,  Handy, Laptop und einem termingesteuerten Alltag immer  häufiger, wobei die Ursachen mannigfaltiger Art sein können. Auch Cindy hat mich wegen diesem Problem, das nicht selten zu lästiger Tagesmüdigkeit führt, angeschrieben. Lest hier meine Antwort, in der ich das Krankheitsbild praxisorientiert geschildert und mögliche Ursachen und Behandlungen aufgezeigt habe.

Liebe Cindy*!

(*Name selbstverständlich geändert).

Bildschirmfoto 2019-09-21 um 15.49.40Du hast mir erzählt, dass Du  schon seit langer Zeit  ein Problem damit hast, nicht richtig einschlafen ,,zu wollen“ und den Punkt, ins Bett zu gehen, immer weiter hinausschiebst bzw. sogar wieder aus dem Bett aufstehst, nachdem Du Dich abends zum Schlafen hingelegt hast! Dies ist leider ein Problem, das Du mit sehr vielen anderen Menschen jeder Altersklasse teilst, weshalb ich es hier allgemein und öffentlich behandeln möchte. Die erste Reaktion des Patienten ist immer ,,Habe ich  wegen irgendwas Stress und bin ich innerlich deshalb so angespannt, dass ich nicht schlafen kann ?“ Leider ist das aber nur eine Möglichkeit von vielen! Oft ist für die Schlafproblematik übrigens nicht nur eine Ursache verantwortlich!

Vielmehr spielen mehrere Variablen eine Rolle, weshalb ich Dir hier die wichtigsten Fakten kurz und knackig zusammengefasst, schildere! Allerdings sind sie allgemeiner Natur und ersetzen keine ärztliche Behandlung. Deshalb würde ich Dir auf alle Fälle empfehlen, die Sache mit Deinem Doc des Vertrauens, der Deine sonstige  Krankengeschichte kennt, zu besprechen!

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Solche unaufdringlichen Bilder eignen sich gut fürs Schlafzimmer. Kühles Blau beruhigt und entspannt, warmes Gelb gibt ein Gefühl der Geborgenheit, das Natur-Motiv verbreitet eine heitere Stimmung, ohne aufzuregen—-

Ursachen von Einschlafproblemen

1. ,,Laptop-Krankheit“

So könnte es besonders bei Dur als Bloggerin sein, dass die ,,Laptop-Krankheit“ eine Rolle spielt, die noch nicht genau untersucht ist. Verschiedene Aspekte können daran Anteil haben.

1.1. Blaues Licht

Zum Ersten ist Dein Gehirn-Oberkommando durch den Anteil des blauen Lichts irritiert und denkt, es sei Tag. Folglich sagt er zum (vielleicht mittlerweile ein wenig erschöpften) Schlafzentrum: ,,Hey, bleib wach, es ist doch erst Mittag!“ Das Schlafzentrum denkt:,, Wenn es der Chef sagt, mache ich das ´mal besser …

1.2. Das Belohn-Zentrum

Dazu kommt, dass manchen Sachen im Netz Dein Belohnungszentrum befriedigen. Seien es so richtig geile Schuhe, die Du entdeckt hast oder auch ein besonders schönes Bild,  z.B. von einem besonders süßen Hund oder auch einen knackigen Hintern … dass Dein Herz gleich höher hüpfen läßt! Der Ober-Chef im Gehirn denkt: ,,Klasse, jedesmal, wenn sie im Netz ist, wird sie glücklich, folglich will ich natürlich möglichst lange online sein!“

1.3.  Elektrosmog

Und wäre die Zwei Irritanten noch nicht genug, gibt´s noch einen dritten Aspekt, der den sogenannten zirkandianen (tageszeitlichen) Rhythmus durcheinander bringt: Die elektrischen Ströme von außen, die um Dich die ganze Zeit herumfließen, stehen im Ruf, die Zellkommunikation zu stören. Wie das geht? Also … Wenn Du denkst, werden permanent Zellen polarisiert und depolarisiert. Dies geschieht durch sogenannte Botenstoffe, die über den Zellspalt diffundieren und sich in die Synapsen der Zielzelle setzen, Werden genügend besetzt, wird ein elektrischer Impuls ausgelöst. Werden nur ein paar Synapsen besetzt oder dauernd zu viel, dass einige ,,dicht“ machen, wird diese Signalübertragung, die für die Kommunikation im Körper und auch für die Emotionen zuständig ist, gestört … Die Abläufe laufen nicht mehr so ,,rund“ – es ist quasi Sand im Getriebe.

1.4. Energie durch zu viele schnell verwertbare Kohlenhydrate wie Zucker /Insulin-Resistenz

Was auch noch möglich ist, ist ein zu hoher Zucker- bzw. einfache Kohlenhydrate- (zu denen übrigens auch Zucker gehört) Konsum. Auch er gibt ,,schnelle Energie“ frei und macht, dass Du Dich in dem Moment leistungsfähig fühlst. Langfristig hat ein zu hoher einfacher Kohlenhydrat-Konsum eine vermehrte Insulin-Resistenz zur Folge, wodurch viele weitere Dysfunktionen ausgelöst werden.

1.5. Fehlzusammensetzung/ Fehlsteuerung des Mikrobiomsanatomy-160524__340

Damit verknüpft ist auch eine eventuelle Fehlsteuerung des Mikrobioms, das sind alle möglichen guten und schlechten Keime, die ,,auf und im“ Menschen leben (bei http://www.gsundheitsmagazin-online.com genau nachzulesen). Kommt es, z.B. durch Fehlernährung dieses Mikrobioms zu einem zu großen Wachstum einzelner Stämme, was zu einer Verdrängung der anderen führt. Da auch sie maßgeblich für Informationsübertragung und Signalgebung verantwortlich sind, kann eine Fehlwichtung ihrer Masse auch zu Übertragungsfehler führen.

1.6. Psychische Probleme

Auch Überforderung, Stress aber auch Langweile und Unterforderung oder generelle Unlust, können Schlafstörungen verursachen.

Hier können, je nach dem, neben einer Verhaltenstherapie oder/und dem Erlernen von z.B. Entspannungstechniken hilfreich sein.

1.7. Weitere Hormonelle Störungen

,Auch andere Hormon-System können durch eine fehl-Steuerung Schlafstörungen auslösen wie z.B. eine eine S

1.7.1. Schilddrüsen-Dysfunktion (z.B. die nicht seltene Hashimoto-Thyreoditis), die behandelbar ist,  aber auch wie eine Hormonstörung z.B. des

1.7.2. Cortisol-Stoffwechsels oder auch des

1.7.3. ,,weiblichen“ Hormonsystems, wobei man diese meist Erkrankungen, je nach ihrer genauen Ursache, ganz gut in den Griff bekommen kann. Von der Hand zu weisen ist nach meinen Erfahrungen auch nicht der damit zusammenhängende ,,Mondzyklus“ , der alle 28 Tage wechselt und damit auch den weiblichen Zyklus bestimmt. Kreuze auf Deinem Kalender die besonders ,,schlimmen“ Nächte an und schaue, ob Du einen Zusammenhang mit dem Mondzyklus und/oder Deinen Tagen eruieren kannst. Vielleicht falls Dir auch andere Zusammenhänge auf. Eine weitere Möglichkeit, die nicht so selten ist, sind

1.8. Elektroytstörungen,

z.B. auch durch Blutarmut, Schwitzen, Durchfälle oder auch Erbrechen ausgelöst. Durch eine Blutarmut kann beispielsweise das Herz schneller schlagen, was den Körper am Einschlafen hindern …

Natürlich gibt es noch

weitere mögliche Ursachen,

Migräne, Tumoren,  Herzerkrankungen/Rhtythmusstörungen, Schlaganfälle, Gehirnkrankheiten (neurologische Erkrankungen), Fehlbildungen, Parasiten, oder Medikamente. Für sie benötigt der Arzt bei Verdacht eine weiterführende Diagnostik, die meist über eine Laboruntersuchung hinausgeht

2. Behandlungsmöglichkeiten

2.1. Der Arztbesuch

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Deshalb sollte man den Weg zu seinem Doc des Vertrauens nicht scheuen, damit er die nötigen Untersuchungen wie eine genaue Befragung (Anamnese), körperliche Untersuchung, Laboruntersuchung und eventuell eine zusätzliche apparative Diagnostik (Schlaflabor-Untersuchung, Doppler-Ultraschall, CT, Kernspin,… )  veranlassen kann. Am besten ist es, wenn man gut vorbereitet ist und den oben erwähnten ,,Schlafkalender“ mit dem Eintrag der Schlafqualitäten und der möglichen Korrelationen mit Essen, Wetter, Mondphasen bzw. Periode, stressige Ereignisse etc. eingetragen hat.

 

2.2. Mögliche Therapien

Allgemein unterstützenden Maßnahmen wie eine

2.2.1. verbesserte Schlafhygiene

sind relativ einfach umzusetzen und bringen oft schon viel. Dazu gehört

luftige, bequeme Kleidung aus natürlichen Materialien wie Baumwolle, Leinen und Seide. Positiv wirkt sich auch ein

ruhiges, nicht zu warmes  Schlafzimmer, am besten auch

ohne Fernseher und unnötige elektrische Geräte, aus.Das

Licht sollte bereits eine Stunde vor dem Schlafengehen möglichst nicht mehr zu hell sein und sich im warmen Frequenzbereich befinden.

Das Handy und das Laptop sollten nicht direkt neben dem Bett aufgeladen werden! Dazu kann ein

2.2.2. Einschlafritual,

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wie ein paar

Yoga-Entspannungs-Übungen, etwas

entspannende, leise Musik und/oder ein

Tee mit 

  • Baldrian
  • Hopfen
  • Johanniskraut
  • Kamille
  • Lavendel
  • Passionsblume
  • Melisse.

können unterstützend wirken.  Die ,als schlaffördernd bekannte

,,Milch mit Honig“ enthält Tryptophan, was ebenfalls beruhigend und entspannend wirken soll.

Zusätzlich kann dann z.B. eine ,,Unterstützung “ des weiblichen Zyklus durch den pflanzlichen Mönchspfeffer erreichen oder ein niedrig dosiertes hormonelles Präparat eingesetzt werden …

2.2.3. Medikamente

Generell kann auch die (vorrübergehende) Einnahme von

Melatonin, das Schlafhormon, in Kombination mit anderen Stoffen oder auch als Monopräparat hilfreich sein. Ermutigende Einzelergebnisse sind auch mit

CBD (Cannadibiol) beschrieben (siehe auch auf ,,Gesundheitsmagazin-online.com). Als rezeptfreies Schlafmittel werden Rezepturen mit

Diphenhydraminhydrochlorid  angeboten.

Verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Oxazepam) haben meist deutliche Nebenwirkungen und können zum Teil zu Abhängigkeiten führen. Sie müssen streng von einem Arzt überwacht werden und sind schweren und akuten Fällen vorenthalten, die meist ernste Ursachen oder schwere psychische Störungen als Ursachen haben.

Bei allen Medikamenten, auch bei pflanzlichen Produkten, sind stets Nebenwirkungen und Gegenanzeigen zu beachten! Ein längere Einnahme sollte immer mit dem Arzt abgesprochen werden und im Vordergrund sollte immer stehen, wenn möglich, die Ursache möglichst schnell zu beseitigen!

So, Liebe Cindy, ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen! Vielleicht hast Du ja schon eine Idee, welche Ursachen eventuell  bei Dir im Vordergrund stehen! Wichtig ist es, dass Du Dich an den Arzt Deines Vertrauens wendest und diese mit ihm besprichst, damit er mit Dir zusammen die richtigen Schritte für Deine Behandlung einleiten kann!

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Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute, 

DrNessy