HERZINFARKT – THROMBOSE – EMBOLIE – Wie entstehen sie und wie kann ich mich schützen? Besondere Risiken Frauen/Männer

 

Nachdem letzte Woche die Geschichte des Fußballers Karl, der einen Herzinfarkt erlitt, gezeigt hat, dass man auch in jungen Jahren an Gefäßerkrankungen erkranken kann, gehen wir heute der Sache auf den Grund! Ich erkläre Euch, was einem Infarkt voraus geht, welche die Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen sind, wie sie genau entstehen und  welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt.

Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Geschlechtsunterschiede gelegt.

Wieso soll ich mich schon als (relativ) junger Mensch mit diesem ,,Kram“ auseinandersetzen?

Nein, häufig ist es natürlich nicht, in jungen Jahren einen  Herzinfarkt zu bekommen. Aber durchaus möglich.  An der Universität  Laval in Zusammenarbeit mit dem kardiologischen Institut in Québec  wurde eine Studie mit 168 junge Männer und Frauen im Alter von 18 bis 35 Jahren, die keine Risikofaktoren für Herz-Erkrankungen hatten, durchgeführt.  Familiäre Krankengeschichte, Body-Mass-Index (BMI) , Bauchumfang,  Fettablagerungen rund um die Organe im Brust- und Bauchbereich und Zustand der Halsschlagader wurden überprüft. Die Ergebnisse verwunderten den Leiter, Dr. Eric Larose, dann doch:,, Vor allem junge Menschen, die aussehen wie das blühende Leben, zeigten ein bedenkliches Maß an Arteriosklerose!“

Natürlich dauert es in der Regel Jahre, bis die Gefäße ihre Schädigungen nicht mehr kompensieren können, deshalb möchte ich hier keine Horrorszenarien an die Wand malen. Fest steht aber, dass in jungen Jahren die Weichen für viele Erkrankungen, die sich dann im Alter manifestieren, gelegt werden!

Risikofaktoren für einen Herzinfarkt

Deshalb möchte ich Euch  etwas über die Risikofaktoren bei der Entstehung von Gefäßveränderungen erzählen.  Diese sind  für die Todesursache Nr. 1, dem Herzinfarkt verantwortlich , und auch die Todesursache Nr.2, der Schlaganfall,  ist darauf zurückzuführen.

Bereits 1948 wurde mit der sogenannten Framingham-Herz-Studie begonnen, bei der  die Bevölkerung der Stadt (Framingham,Massachusetts) auf Ursachen und Risiken der koronaren Herzkrankheit (KHK) und der Arteriosklerose untersucht wurden. 1979 wurde diePROCAM-Studie mit 40000 Teilnehmer gestartet, bei der sich 9 Risikofaktoren zur Entstehung eines Herzinfarktes, die zum Teil miteinander in Verbindung stehen, herauskristallisiert haben.

1. Alter (Studiendarstellungen hier) : Mit 45 steht das Infarktrisiko

2. Geschlecht: Männer sind immer noch häufiger betroffen

3. hohes LDL- Cholesterin (Info zur ,,Cholesterinlüge“ hier)

4. Rauchen -bereits eine Zigarette steigert das Risiko!

5. zu wenig HDL-Cholesterin

6. zu hoher systolischer Blutdruck (aber: Hinweise, dass auch zu niedrig gesenkter Blutdruck dauerhaft unter 120 mmHg ungünstig sein könnte, Lit. hier)

7. familiäre Belastung (Lit. hier)

8. Diabetes mellitus

9. bestimmte Neutralfette (Triglyceride) im Blut

 

Um das Risiko zu berechnen, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, kann man nun den sogenannten  PROCAM-Index bestimmen lassen und zusätzlich eine Gefäßuntersuchung der Halsschlagader durchführen lassen, um dann entsprechende (Gegen-) Maßnahmen ergreifen!

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Ernährung, Bewegung , weg mit der Fluppe und ein zufriedenes Leben sind die Hauptpfeiler eines langen Lebens…

Welches sind die Symptome eines Herzinfarktes? Wie unterscheiden sie sich bei Männer und bei Frauen?

Um ehrlich zu sein, hat eine Frau schlechtere Karten, dass ihr Herzinfarkt als solcher erkannt und behandelt wird! Das hat zwei Gründe: zum einen sind die Beschwerden bei ihr oft unspezifischer. So sind die Haupt-Schmerzen manchmal im Kiefer, Rücken, Magen oder Arm  und lenken so die Ursachen-Suche  nicht selten zuerst in die falsche Richtung!  Auch Diabetiker, die durch ihre Erkrankung häufig ein vermindertes Schmerzempfinden haben, laufen Gefahr, dass ein Herzinfarkt übersehen wird!

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Bedeutet Brustschmerz immer Herzinfarkt?

Allerdings können viele anderen Erkrankungen ähnliche Symptome hervorrufen (Differentialdiagnosen), d.h. auch wenn man Brustschmerzen hat, ist es nicht sicher, dass es sich auch um einen Herzinfarkt handelt. Auch zum Beispiel muskuläre Verspannungen, Herzrhythmusstörungen, Lungenembolien, aber auch Speiseröhren-Einrisse oder Gefäßverletzungen und vieles mehr können ähnliche Symptome hervorrufen.

Kann man überhaupt sicher sein, dass ein Herzinfarkt vorliegt?

Ja, in den allermeisten Fällen gibt es eindeutige Hinweise, die allerdings in den ersten Minuten des Infarktes manchmal noch nicht verifizierbar sind,Deshalb werden wichtige Laborparameter nach zwei bis vier  Stunden bei der Verdachtsdiagnose Herzinfarkt wiederholt!

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Welche Anzeichen eines Herzinfarktes gibt es für den Arzt (sogenannte,,Infarktzeichen“)?

Neben der ,,Klinik“, (Körperliche Untersuchung) d.h. den Symptomen des Patienten mit stärksten Brustschmerzen, die auch mit Morphin und einem Mittel zur Erweiterung der Herzkranzgefäße (Nitroglycerin)  häufig kaum wegzubringen sind, treten häufig Kaltschweißigkeit und Kreislaufschwäche ein.

Im EKG (Elektrokardiogramm), bei dem die elektrischen Signale des Herzens durch aufgeklebte Elektroden abgeleitet werden, zeigt sich häufig zuerst das sogenannte ,,Erstickungs-T“, danach kommt es zur ST-Hebung. Später, wenn das verstopfte Gefäß wieder eröffnet ist, kommt es dann zur ST-Senkung. Auch Herzrhythmusstörungen aller Art können auftreten.

Im Labor sieht man Veränderungen des Troponin T Wertes, (der auch bei dem Herzinfarkt-Schnelltest gemessen wird)  des BNP bzw. Pro BNP Wertes, aber auch der Leberwerte  (z.B. sog. Transaminasen) und anderer Parameter.

Im Echokardiogramm kann eine eingeschränkte Beweglichkeit über dem minderdurchbluteten Areal Hinweis auf die Lokalisation des Infarktes geben.

Eine weitere Untersuchung, die vor allem dann zum Einsatz kommt, wenn man eher nicht an ein akutes Infarktgeschehen glaubt ist das sogenannte Card-CT (Computertomographie des Herzens).

Allerdings wird heute bei der Verdachtsdiagnose ,,Myokardinfarkt“ und entsprechenden Laborparametern eine Gefäßdarstellung mittels Koronarangiographie angestrebt. Dabei gelingt es in den meisten Fällen, das verstopfte Gefäß wieder zu eröffnen (siehe auch die letzte Frage dieses Artikels). Falls es droht, sich wieder zu verschließen wird ein kleines Röhrchen eingebaut, um dies zu verhindern. Dies nennt man ,,Stent“.

 

Wie entstehen die Veränderungen Atherosklerose –  Thrombus – Embolie in der Gefäßwand ?

Auch darüber, wie Atherosklerose in der Gefäßwand genau entsteht, hat man in den letzten Jahren  neuen Erkenntnissen gewonnen, die für das Verständnis und die Entwicklung von Therapien von elementarer Bedeutung sind. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das als  ,, schädlich“ bekannte LDL-Cholesterin… Aber seht selbst, wie das Übel seinen Lauf nimmt!

  1. Eine Plaque entsteht

Unten seht ihr einen Ausschnitt im Inneren der Gefäßwand im Querschnitt. Überschüssige LDL-Fett Partikel lagern sich im Inneren der Gefäßwand an. Die Zellen der Gefäßwand (Endothelzellen) verändern sich so, dass spezielle weiße Blutkörperchen in das Innere einwandern und zu Freßzellen (Makrophagen) werden. Außerdem werden Entzündungsmediatoren und Immunbotenstoffe gebildet. Die Makrophagen fressen jetzt die LDL-Zellen auf und füllen sich so mit Fett. Sie heißen jetzt wegen ihres Aussehens Schaumzellen…

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2. Die Plaque wächst

… Eine sogenannte Plaque ist entstanden, die sich ausdehnt. Über dem Kern mit den Makrophagen bildet sich eine faserige Kappe durch die Entzündungsmediatoren. Letztere bringen nämlich die glatten Muskelzellen dazu, bis unter die Endothelzellen zu wandern und dort eine alles verklebende faserige Matrix als Begrenzung zur Blutbahn zu bilden.

Im Inneren laufen weiter verschiedenste Vorgänge ab, so stellen Schaumzellen abbauende Enzyme, Entzündungsmediatoren und Gewebsfaktor her…, die dazu führen, dass die Matrix geschwächt wird…

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3. Ein Gerinnsel entsteht

… und schließlich aufreißen kann.  Ein Gerinnsel entsteht und schlagartig läuft die Gerinnungskaskade ab. Manche sogenannte Tromben lösen sich wieder auf und der Riss vernarbt wieder, allerdings wird dadurch der Plaque größer.

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4 Es kommt zum Infarkt

Wenn das Gerinnsel zu groß wird, blockiert es den Blutfuss und Teile des nachfolgenden Gewebes werden nicht mehr ausreichend mit Blut und damit mit Sauerstoff versorgt. Im weiteren stirbt das Gewebe ab. Ein Herzinfarkt hat stattgefunden.

Wie kommt es zu einer Embolie?

Des weiteren besteht auch die Möglichkeit, dass sich der Thrombus ablöst und mit dem Blutstrom weitergespült wird, um dann an andere Stelle ein Gefäß zu verstopfen. Das nennt man dann ,,Embolie“. Sie kann auch durch andere Partikel, die ins Blut gelangen, z.B. Gewebsteile bei Operationen oder durch Luftblasen, ausgelöst werden!

Die Bilder stammen übrigens aus einem Heft der Zeitschrift ,,Spektrum der Wissenschaft“ Dossier 3/2003 (www.spektrum.de Moderne Medizin).

Der Vollständigkeit halber möchte ich noch kurz erwähnen, dass es verschiedene Arten von Plaques gibt. Zum einen gelbe (weich und cholesterinreich) und weiße Plaques(hart und fibrös). Zum anderen stabile und instabile (=vulnerable ) Plaques Gegensatz zur stabilen Plaque besitzt sie nur eine dünne Faserkappe über dem lipidhaltigem Gewebeareal. Diese dünne Kappe kann aufreißen, was als Plaqueruptur bezeichnet wird.

Welche Rolle spielen Entzündungsprozesse?

Entzündungsprozesse dienen ja normalerweise der Berkämpfung von Infektionen. Es gibt Indizien, dass manche Mikroorganismen wie Herpes oder Clamydia Preumonia (Atemwegsinfekte) eine Arteriosklerose induzieren oder verschlimmern können.  Dafür spricht auch die signifikante Erhöhung des Entzündungsmarkers C-reaktives Protein (CRP) bei Patienten, die besonders gefährdet sind, einen Herzinfarkt oder Schlagandall zu erleiden.

Auch wenn man noch keinen direkten Beweis gefunden hat, hält man es für möglich, dass auch eine Entzündung an andere Stelle durch Fernwirkung diese Gefäßschäden mit auslösen oder verschlimmern könnten. Dabei machen sich die Entzündungsmediatoren  über die Blutbahn ,,aus dem Staub“ und schädigen anderswo vielleicht schon vorgeschädigte Gefäße …

Die Rolle des ,,guten“ HDL mag auch auf einen entzündungshemmenden Effekt zurückzuführen sein, weil es neben Cholesterin auch entzündungshemmend wirkt und Enzyme beherbergt, die oxydierte Lipide abbauen.

Vielleicht ist ja für die gute Schutzwirkung von Aspirin (Inhaltsstoff: Acetylsalicylsäure) neben dem gerinnungshemmenden auch der anti-entzündliche Effekt mit verantwortlich.

Weitere gerinnungshemmende Medikamente in Tablettenform, die eingesetzt werden, sind übrigens auch folgende Stoffe:

Inhaltsstoff: Ticlopidin Präparate: z.B. Desitic Iopidin Tbl. Tiklyd Tbl.

Inhaltsstoff: Trapidil Präparate: z.B. Rocornal Tbl.

Inhaltsstoff: Clopidogrel Präparate: z.B. Plavix Tbl..

Neuestes Präparat

Inhaltsstoff Apixaban Präparat z.B. Eliquis

Beispiel eines Einnahmeschemas für Apixaban (laut Packungbeilage):

Die empfohlene orale Dosis beträgt zwei Tabletten Eliquis mg 2 Mal täglich für die ersten 7 Tage, zum Beispiel zwei Tabletten morgens und zwei Tabletten abends.

Nach 7 Tagen beträgt die empfohlene orale Dosis eine Tablette Eliquis mg 2 Mal täglich, zum Beispiel eine Tablette morgens und eine Tablette abends.

Zur Verhinderung einer erneuten Bildung von Blutgerinnseln nach einer Behandlung von 6 Monaten

Die empfohlene orale Dosis beträgt eine Tablette Eliquis 2,5 mg 2 Mal täglich, zum Beispiel eine Tablette morgens und eine Tablette abends.

Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange Sie die Behandlung fortsetzen müssen.

Ist es möglich, die Folgen eines nicht optimalen Lebenswandels wieder umzukehren, oder läßt sich der bereits begonnene  Prozess nur hinauszögern? Was kann man gegen die Gefäßverengungen und drohenden Thrombosen aktiv tun?

Studienergebnisse haben gezeigt, dass unter Therapie mit Lipidsenkern (Statinen) und genaue Einhaltung der LDL Richtwerte Plaques in der Gefäßwand tatsächlich wieder kleiner werden können! (http://dgk.org/daten/Erbel_Statement.pdf).

Wichtig ist, die Risikofaktoren genau im Auge zu behalten und zu behandeln (Lipidsenker, Blutdrucksenker) auch wenn sie keine subjektiven ,,Probleme“ machen. Ebenso müssen eventuelle Rhythmusstörungen behandelt oder kontrolliert werden… Gesunde Ernährung und ein entsprechender Lebenswandel (nicht rauchen, Bewegung, …) sind selbstverständlich auch sehr wichtig ! Zusätzlich gibt man z.B. bei bestehender ,,koronarer Herzerkrankung“, d. h. Plaques wurden in den Koronararterien nachgewiesen, zusätzlich Gerinnungshemmer wie ASS 100. Sie machen das Blut fließfähiger, d.h. es gerinnt nicht so schnell an den Plaques und hemmt Entzündungen.

Je nach klinischem Bild als Hinweis auf Gefäßerkrankungen des Patienten setzt man unterschiedliche Diagnoseverfahren ein. Dann besteht die Möglichkeit, neben der medikamentösen Therapie, der sogenannten Lyse, das Gefäß mittels eines dünnen Drahtes, der in das Gefäß vorgeschoben wird, es aufzudehnen und unter Umständen eine Stütze (Stent) einzubauen, damit es nicht wieder zusammen geht (Angiographie, Angioplastie, Stentimplantation). Geht das nicht mehr, macht man einen Bypass. Dabei legt man das Gefäß operativ frei und baut einen ,,Umgehungskreislauf“ ein. Dadurch kann das Blut wieder frei fließen..

Zusammenfassend zu diesem Thema läßt sich sagen, dass  man sich, liegt einem etwas an seiner Lebensspanne, ruhig einmal mit dieser Risikoliste auseinandersetzen sollte. Bei der nächsten Blutuntersuchung, die ansteht, kann man die ,,Risikowerte“ ja einmal mitmachen lassen, auch, wenn man eventuell vielleicht sogar etwas dazuzahlen muss. Man kann sein Geld schließlich für weitaus Schlechteres investieren!

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Geht die Sonne auf oder unter? Wie das für Euch ist, könnt Ihr (noch) frei entscheiden!

Was dem folgen sollten, sind Taten! Allerdings weiß ich, dass viele von Euch sowieso schon sehr gesundheits-bewußt sind – schaut einfach, wo Ihr noch was tun könnt und wenn schon alles im ,,Grünen Bereich“ ist, ist das natürlich umso besser! Nächste Woche erzähle ich Euch, was es auf dem Ernährungssektor für neue Empfehlungen gibt und welche häufig genannten Empfehlungen man getrost missachten kann!

Bis bald! Genießt den Herbst und bleibt gesund, Eure

Dr. Nessy

Version 4

 

8 Kommentare zu „HERZINFARKT – THROMBOSE – EMBOLIE – Wie entstehen sie und wie kann ich mich schützen? Besondere Risiken Frauen/Männer

  1. Geehrte Dr. Nessy, ich weiß wieder einmal, dass ich nichts weiß, aber jetzt ein kleines bisschen schlauer bin, als vor Deinem Bericht. An Herzversagen wird bei uns nicht gestorben, aber Trombose war schon dabei. Ich selber muss ja regelmäßig bei meiner Ärztin das Blut untersuchen lassen, sonst gibts gemecker 😉 Ich freue mich riesig auf Deinen nächsten Artikel und hoffe, darin werden nicht wieder ein paar Ernährungsträume von mir zerstört 😀 Wunderbare Regentage für Dich!

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    1. Lieber Arno! Freut mich immer , wenn ich belesenen Köppen wie Dir noch etwas Unbekanntes aufzeigen kann! Aber außer Dir scheint die Menschheit übersättigt an Medizin-Blogs zu sein … Aber ich ´mach erst einmal weiter, vielleicht merken ja die Leute, dass ich nicht prinzipiell produkte bewerbe, die man dann, welch Zufall, gleich kaufen kann, wie viele andere Blogs… mal sehen… Alles Liebe, Nessy

      Gefällt 2 Personen

      1. Ich denke nicht, dass es an Deinem Blog oder Thema liegt. Ich stelle viel mehr eine generelle Kopfmüdigkeit in meiner ganzen Umgebung fest, ebenfalls online. Ich weiß, was mir persönlich die Kräfte im Jahr geraubt hat, aber bei den anderen bin ich etwas überfragt. Sicher war der lange harte Sommer nicht für jeden Körper eine Energiequelle und dann kommen die Wetterumstellungen eher wie Paukenschläge daher, als auf sanfte Art und Weise. Also mach Dir keinen Kopp, Du bist gut 🙂

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  2. Hallo liebe Nessy,
    das ist ein sehr informaltiver Beitrag, den ich mit Interesse gelesen habe, denn ich hatte schon 3mal eine Thrombose. Und das, obwohl ich nicht rauche, kein Übergewicht habe, mich gesund ernähre, mein Blutdruck und Cholesterin im Normbereich liegen und ich Sport treibe. Lupus liegt auch nicht vor und genetisch konnte auch nichts gefunden werden. Na ja, Ich werde regelmäßig untersucht und hoffe, dass es nicht so schnell wieder auftritt.
    LG Reni

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    1. Liebe Reni!
      Bei Menschen, bei denen Thrombosen ohne relevante Risikofaktoren auftritt, ist das Blut oft ,,zu dick“. Es kann es zum einen sein, dass sie zu wenig trinken. 1,5 Liter am Tag (zum Essen, welches ja auch Flüssigkeit enthält) dürfen es sein. Zum anderen gibt es auch eine Störung der Thrombozytenaggregation. So blöd es klingt, Studien haben tatsächlich gezeigt, dass (neben ASS etc.) Knoblauch-Kapseln in relativ hoher Dosierung eine Senkung einer zu starken Verklumpung entgegenwirken können … Zum Dritten sind ja Entzündungsprozesse mitbeteiligt. Hier ist auch zum einen Knoblauch hilfreiche, weil es auch entzündungshemmend wirkt, zum anderen aber auch eine Mikrobiomlenkung (richtiger Aufbau der Darmbakterien). Aber individuell kann ich natürlich nicht sagen, woran das bei Dir liegt, weil ich ja Deine Parameter nicht kenne. Aber Dein Arzt kann Dir hierzu sicherlich Tipps geben. Alles Liebe und gute Gesundheit, Nessy

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