Kategorie: Anti-Aging Medizin
Moderne Erkenntnisse aus diesem Bereich zeigen, was für Möglichkeiten heutzutage bestehen, das Leben möglichst lange in guter Gesundheit leben zu können und den Alterungsprozess möglichst lange hinauszuzögern!
HNO: Schnarchen – Fakten & aktuelle Therapien / Nastent
Schnarchen ist oft nicht nur für den Bettnachbarn, sondern auch für den Schnarcher selbst sehr unangenehm und wirkt sich in vielen Fällen gesundheitsschädlich und lebensverkürzend aus. In diesem Artikel geht es um Ursachen, Folgen und aktuelle Therapien des Schnarchens. Die nicht operative Therapie Nastent kann mehrere Probleme gleichzeitig lösen und ist für Betroffene mit mittlerem bis hohen Leidensdruck eine echte Alternative zu Nasenpflaster, Operationen & Co.
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GENTECHNIK – Genveränderte Menschen geboren! He Jiankui züchtet mit Genschere CRISPR Menschen, die resistent gegen HIV sind – DIE HINTERGRÜNDE
Es ist vollbracht … Die ersten genveränderten Menschen haben vor ein paar Wochen das Licht der Welt erblickt. Die Welt reagiert mit Jubel, Entsetzen und Abscheu …
Aber zuerst die Fakten: Die Nachricht verbreitete sich in den Medien wie ein Lauffeuer: Auf dem zweiten internationale Genetik – Wissenschaftssymposium (International Summit on Human Gene Editing) am 28. November in Honkong, überraschte der chinesische Wissenschaftler He Jiankui die Welt mit einer Nachricht, deren Folgen die Medizin für immer verändern würden …
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Leserfrage: ,,Ist der Körper mit einer normalen Ernährung optimal versorgt oder brauche ich Nahrungsergänzungsmittel?“
Natürlich ist es am besten, man ernährt sich so, dass man nichts ergänzen muss. Aber wem gelingt das schon?Auf der anderen Seite werden viele Stoffe nur in gewissen Kombinationen optimal aufgenommen … Hier findet man die wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel zusammengefasst!
Medizinische Woche Baden-Baden: Vorträge und Preisverleihung Wissenschaftspreis der NATUM
Am Wochenende fand, wie alle Jahre wieder, der größte und spannendste komplementär-medizinsche und naturheilkundliche Kongress in Europa, die ,,Medizinische Woche“ in Baden-Baden statt. Insgesamt wurde etwa 200 Vorträge gehalten. Exemplarisch berichte ich Euch heute über eine der vielen interessanten Vortragsreihen und zwar über den NATUM-Tag . NATUM steht dabei für die Arbeitsgemeinschaft für Naturheilkunde, Akupunktur, Umwelt- und Komplementärmedizin in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.
Dieser wurde von Dr. Bernhard Ost (Düsseldorf, erster Vorsitzende der NATUM ) vor gut gefüllten Reihen eröffnet. Das Publikum erwartete eine hochkarätig besetzte Vortragsreihe und die Verleihung des Forschungspreises Komplementärmedizin 2018 an Professor Dr. Andreas Michalsen und seinem Team für die Arbeit über ,,Effekte von Kurzfasten auf die Lebensqualität und Verträglichkeit einer Chemotherapie bei Patientinnen mit Brust- und Ovarialkarzinom“. „Medizinische Woche Baden-Baden: Vorträge und Preisverleihung Wissenschaftspreis der NATUM“ weiterlesen
HERZINFARKT – THROMBOSE – EMBOLIE – Wie entstehen sie und wie kann ich mich schützen? Besondere Risiken Frauen/Männer
Nachdem letzte Woche die Geschichte des Fußballers Karl, der einen Herzinfarkt erlitt, gezeigt hat, dass man auch in jungen Jahren an Gefäßerkrankungen erkranken kann, gehen wir heute der Sache auf den Grund! Ich erkläre Euch, was einem Infarkt voraus geht, welche die Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen sind, wie sie genau entstehen und welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt.
Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Geschlechtsunterschiede gelegt.
Einfache Erste-Hilfe Maßnahmen – Worauf es wirklich ankommt! Herzinfarkt – auf dem Fußballplatz …
Forever Young / Anti Aging – Teil 1: Warum altern wir und was kann man dagegen tun?
Je älter man wird, umso intensiver denkt man darüber nach, ob es vielleicht irgendwo doch eine Möglichkeit des ,,ewigen Lebens“ gibt oder wenn das schon nicht ginge, dann wollen wir doch zumindest unser Alter irgendwie verlangsamen können, sei es mit einer Pille, einem Serum oder einer Spritze , von denen in so vielen Filmen und Büchern die Rede ist! Da denke ich an die makabere Komödie ,,Der Tod steht ihr gut“ mit Isabella Rosselini oder an einen ,,Jungbrunnen“, wie er auf dem berühmten Bild von Lucas Cranach zu sehen ist!
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Das Mikrobiom – neue Erkenntnisse über eine unterschätzten Armee
1. Zusammenfassung:
So wichtig wie ein zusätzliches Organ ist das Mikrobiom, welches aus unvorstellbaren 100 Billionen Mikroorganismen besteht.
Zum Mikrobiom gehören Bakterienstämme (v.a Firmicutes und Bacterioides), das Virom (überwiegend Prokaryonten) und das Mykom (überwiegend Sprosspilze), die nicht nur auf der Haut, in den Ohren, im Nasen-Rachenraum und im Mund, sondern auch im Gastrointestinal- und Urogenital-Trakt vorkommen (Authenrieth I., 2000). „Das Mikrobiom – neue Erkenntnisse über eine unterschätzten Armee“ weiterlesen
Frauenarzt – Sprechstunde Wechseljahre Teil 7 : Wie es kam, dass die Hormonersatztherapie so in Verruf geriet, nachdem anfänglich Begeisterung herrschte …
WICHTIG: Vor Anwendung jeder Therapie müssen die Gegenanzeigen geprüft werden und eine (gynäkologische und ggf. weiterführende) Untersuchung durchgeführt werden! Dieser Artikel dient nur zur allgemeinen Information und ersetzt nicht die Beratung und Behandlung des Gynäkologen! Auch sind zwar die Inhalte nach bestem Wissen zusammengetragen worden, dennoch übernehme ich keine Haftung für die Richtigkeit oder die Wirksamkeit der Therapien!
Ich zeige im folgenden verschiedene Beispiele von eingesetzten Medikamenten. Dadurch habe ich allerdings keinerlei pekuniären Nutzen! Ist das Werbung? Wenn ja deklariere ich den Text hiermit!
Inhaltsverzeichnis:
7.1. Auswertung der WHI Studie
7.2. Folge
7.2. Ursachen der Fehlinterpretationen der WHI-Studie
7.3. Zum Schluss war es doch wieder anders …
Wie es kam, dass die Hormonersatztherapie so in Verruf geriet, nachdem anfänglich Begeisterung herrschte …
7.1. Auswertung der WHI *Studie
Mehr als 16.000 Frauen nach den Wechseljahren hatten
sich freiwillig an der Studie beteiligt. Durchschnittlich 5,2 Jahre nahm die eine Hälfte der Frauen eine
Hormonkombination, die in Deutschland wenig gebräuchlich ist (Östrogene aus Stutenharn plus das Gestagen
Medroxyprogesteron MPA). Die Ergebnisse aus der Hormongruppe waren „ernüchternd“, wie der
Bundesverband der Frauenärzte feststellte.
Trotz der offensichtlichen Vorteile einer Hormonersatztherapie (HET) war sie aber in der Vergangenheit wegen ihrer vermeintlichen riskanter Nebenwirkungen in Verruf gekommen. Und zwar waren im Jahr 2002 die ersten Auswertungen der WHI-Studie für viele erschreckend gewesen, da die erhofften Vorteile so nicht eingetreten waren. Im Gegenteil! Manche Risiken hatten sich sogar nach einer HET erhöht!
In einer im März publizierten Artikels des angesehenen New England Journal of Medicine weisen nun Joann E. Manson und Andrew M. Kaunitz, zwei der maßgeblichen StudienautorInnen der WHI-Studie selbst, auf die Folgen der jahrelangen, fehlerhaften Interpretation ihrer Studiendaten hin:
7.2. Folge
Hunderttausende von Frauen hatten in der Folge der Studie, deren Auswertungen seit 2002 publiziert werden, die Hormonpräparate abgesetzt oder wurden nicht angemessen behandelt, weil die Annahme vorherrschte, dass die Hormonersatzbehandlung (HET) durchweg gesundheitliche Risiken berge.
,,Aber“, so schrieben die Autorinnen der Studie selbst, ,,Der Nutzen der Hormon- Ersatzbehandlung übersteigt bei weitem mögliche Risiken“,
Denn seit kurzem wissen wir nun aber , dass es bei der WHI-Studie, auf der diese Aussagen beruhen, doch zu einigen Mängeln sowohl beim Studiendesign als auch bei der Auswertung gekommen war! Da hierüber in der Presse recht viel berichtet wurde, möchte ich kurz erklären, was es mit dieser
7.2. Ursachen der Fehlinterpretationen der WHI-Studie
Nun war das durchschnittliche Alter der Frauen bei Beginn der HET 63 Jahre und nicht wie normalerweise üblich um den Zeitpunkt der Menopause (durchschnittlich im Alter von 51 Jahren). Zudem hatten ca. 50% der Teilnehmer Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen, wie starkes Übergewicht,Bluthochdruck, Raucherinnen und es gabVorerkrankungen wie Diabetes oder koronare Herzerkrankungen. Zudem war das in der Studie verwendete Hormonpräparat etwa doppelt zu hoch dosiert wie bei einer HET normalerweise üblich!
Nun ist es so, dass, solange die Geschlechtshormone noch aktiv sind (als bis ca. um 50 Jahre) , sie die Gefäße von Ablagerungen freihalten können! Dadurch kommt es zu einem Schutz vor Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.Wenn Hormone nun schon einige Jahre fehlen (was bei dem durchschnittlichen Alter von 63 Jahren der Fall ist), können sich zwischenzeitlich arterielle Plaques gebildet haben! Gibt man erneut Hormone, können sich Ablagerungen ablösen und durch das Gefäßsystem in Lunge, Herz oder Hirn gelangen und dort Infarkte auslösen, die schlimmstenfalls tödlich enden können.
Wenn man das weiß. erklären die oben beschriebenen Studienfakten natürlich , warum es bei Beginn der Einnahme zunächst zu einer Erhöhung des Neuauftretens von kadiovaskulären Ereignissen kam!
7.3. Zum Schluss war es doch wieder anders …
Auch das folgende Detail der Studie ist wichtig : In der kleinen Gruppe der 50- bis 59-Jährigen gab es unter den Teilnehmerinnen der WHI-Studie auch positive Effekte:
Neben der Beseitigung der typischen Mangelsymptome wurde eine geringere Zahl an Knochenbrüchen, Diabetes-Erkrankungen und Todesfällen allgemein beobachtet, und bei der Untergruppe mit einer alleinigen Östrogentherapie sogar eine Senkung der Brustkrebs-Rate im Vergleich zu der mit einem Plazebo behandelten Gruppe.
Im Idealfall sollte also sofort beim Eintreten der Wechseljahre mit einer Hormonersatztherapie begonnen werden!
Nachdem sich wieder einmal zeigt, wie wichtig doch genaue Recherche ist und dass sich sogar gegenteilige Schlüsse aus derselben Studie ableiten lassen, möchte ich mit dem Zitat von Dr. med. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte zu den Vorfällen im Zusammenhang mit der WHI-Studie diesen Artikel schließen:
„Es ist sehr erfreulich, dass die Autoren der WHI-Studie selbst soeben im ‚New England Journal of Medicine‘ die Aussagefähigkeit ihrer eigenen Studie zurechtgerückt haben, mindestens ein Drittel aller Frauen in den Wechseljahren ist durch den Verlust der Hormonproduktion so sehr beeinträchtigt, dass sie eine medizinische Unterstützung brauchen, die über allgemeine Tipps zur Lebensführung und pflanzliche Plazebos aus dem Drogeriemarkt hinausgeht.
Viele von ihnen haben jahrelang um ihre Gesundheit gefürchtet, wenn wir ihnen einen Ersatz ihrer Hormone empfohlen und verordnet haben. All diese Frauen können jetzt wirklich erleichtert sein, und wir als ihre behandelnden Frauenärztinnen und -ärzte sind es auch.“
* Die Women’s Health Study (WHS) ist eine langfristige Studie, die von der Harvard Medical School und dem Brigham and Women’s Hospital durchgeführt wird. Die Studie begann im Jahr 1992 mit dem Ziel, die Auswirkungen von Vitaminen und Hormonen auf die Gesundheit von Frauen zu untersuchen.
Die WHS umfasst mehrere Teiluntersuchungen, darunter eine randomisierte klinische Studie zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs bei Frauen. Die Studie hat wichtige Erkenntnisse zur Prävention und Behandlung von Krankheiten geliefert, darunter:
- Eine randomisierte klinische Studie, die zeigte, dass die Einnahme von niedrig dosiertem Aspirin das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen reduziert.
- Eine Studie, die zeigte, dass eine Kombination aus Vitaminen (Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12) das Risiko von Schlaganfällen bei Frauen reduziert.
- Eine Studie, die zeigte, dass die Einnahme von Vitamin E das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht reduziert.
Die WHS hat auch Erkenntnisse zur Gesundheit von Frauen im Zusammenhang mit anderen Faktoren wie Ernährung, körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit geliefert.
Zu den laufenden Studien innerhalb der WHS gehört eine Studie zur Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen mit einer familiären Vorbelastung sowie eine Studie zur Wirkung von Vitamin D auf die Gesundheit von Frauen.
Die WHS ist eine wichtige Ressource für die medizinische Forschung und hat zu vielen wichtigen Erkenntnissen zur Gesundheit von Frauen beigetragen. Weitere Informationen zur WHS und zu aktuellen Entwicklungen in der Studie finden Sie auf der offiziellen Website der Studie: https://www.whs.org/










